<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823</id><updated>2012-02-16T15:00:38.075+01:00</updated><title type='text'>Schwarzschrift - das Blog für blinde Schriftsteller</title><subtitle type='html'>Texte von Thorsten Schweinhardt, einem blinden Schüler und Freizeitdichter. Hier findet ihr Texte aus meiner Schulzeit aus der Blista in Marburg. Bei Gefallen besucht mein neues Blog unter http://uebersehen.blogspot.com</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>62</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-111066486407750957</id><published>2005-03-12T22:41:00.000+01:00</published><updated>2005-03-12T23:01:04.080+01:00</updated><title type='text'>Linktipp - Andreas Eschbach, Schriftsteller</title><content type='html'>Und weil's so schön war, gleich noch einer hinterher:&lt;br /&gt;Informative Homepages von bekannten deutschen Autoren, die ihre Seite nicht nur vom Verlag halbherzig betreuen lassen, sondern die selbst Spaß am Website-Basteln finden - nach solchen Seiten muß man lange suchen. Zumindest im deutschen Sprachraum bin ich bisher nur auf eine Seite dieser Art gestoßen, aber diese Seite ist goldwert! Kein Wunder: &lt;a href="http://www.andreaseschbach.de"&gt;Andreas Eschbach&lt;/a&gt; ist keineswegs unbekannt. Sein Debütroman "die Haarteppichknüpfer" ist ein Klassiker irgendwo zwischen SF und Fantasy, und durch seinen Bestseller "das Jesus Video" ist er auch außerhalb des Genres bekannt geworden. Dazu hat leider auch die unsäglich schlechte Verfilmung beigetragen ... aber selbst dazu kann man auf seiner Homepage so einiges finden.&lt;br /&gt;Ja, und was noch? Natürlich Infos zu seinen Büchern und sonstigen Veröffentlichungen, im Web publizierte Kurzgeschichten und - besonders zu empfehlen - die Sektion "übers Schreiben". Hier beantwortet Herr Eschbach auf seine ganz eigene Art häufig gestellte Fragen zum Thema, stellt aber gleichzeitig auch die seiner Meinung nach besten Bücher über die Schriftstellerei vor. Sogar eine kleine Liste von Software für Schriftsteller hat er zusammengestellt.&lt;br /&gt;Wer wie ich Eschbach gelesen hat und ihn mag, wer selber Ambitionen zum Romanschriftsteller hat oder wer einem Erfolgsautor einfach mal nur über die Schulter schauen möchte, dem sei diese Seite wärmstens empfohlen. Ein kleiner Schönheitsfehler ist nur, wie Herr Eschbach seine Links setzt. Seine Methode ist für manche Blinde nicht unbedingt die unkomplizierteste. Aber das soll keine große Kritik sein, denn wenn man ein wenig Erfahrung mit dem Internet und seinen Hilfsmitteln hat, stellt diese Variante kein Problem mehr da.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-111066486407750957?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/111066486407750957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=111066486407750957' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/111066486407750957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/111066486407750957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2005/03/linktipp-andreas-eschbach.html' title='Linktipp - Andreas Eschbach, Schriftsteller'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-111066358213709101</id><published>2005-03-12T22:22:00.000+01:00</published><updated>2005-03-12T22:39:42.140+01:00</updated><title type='text'>Linktipp - Falkengrund</title><content type='html'>Heute möchte ich mal damit beginnen, gewisse Links zu Seiten zusammenzutragen, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind oder denen ich schon lange die Treue halte. Alle Seiten, die ich in meinem Blog empfehle waren für mich&lt;br /&gt;1. informativ&lt;br /&gt;2. mehr als einen Besuch wert und vor allem&lt;br /&gt;3. für mich als blinden Computerbenutzer gut zu bedienen. Alle Seiten konnte ich mit meiner Ausstattung (Alva Satellite Braillezeile + JAWS) gut bis sehr gut nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gruselstories.de"&gt;Falkengrund&lt;/a&gt; ist eine brandneue, fast kostenlose Gruselheftserie die es wirklich in sich hat. Bisher sind neun Folgen erschienen, die man sich auf der Seite alle frei herunterladen kann. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass man zwischen vielen Formaten wählen kann. Hinter dem Projekt steht Martin Clauss, der sich schon mit einem früheren Projekt, dem Vampirova-Verlag für spannende, digitale Unterhaltungsromane einen Namen gemacht hat. Falkengrund soll allerdings eine Weile länger bestehen als der leider nur kurzlebige Eigenverlag.&lt;br /&gt;Die Serie dreht sich um Schloß Falkengrund, eine Schule des Okulten. Dreizehn Studenten sowie deren Dozenten bilden diese wohl einmalige Universität, in der es schon in der ersten Dekade der Serie mehr als unglaublich zugeht. Martins Charaktere sprühen vor Vitalität, seine Geschichten sind wunderbar erfrischend und ich persönlich finde, dass er manchmal sogar etablierte Heftchen wie "John Sinclair" an die Wand schreibt. Schon jetzt bin ich ein treuer Fan der Serie, auch und gerade nach der Lektüre des aktuellen Hefts, in dem es auf der einen Seite um das legendäre Musikfestival Woodstock, andererseits aber um die Grufti- und Gothicszene geht ...  &lt;br /&gt;Ach ja, die Serie ist Shareware. Bei Gefallen sollte man dem Autor pro Roman einen kleinen Beitrag überweisen. Ich finde dieses Angebot mehr als Fair und werde das nach der Nummer 10 auch tun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-111066358213709101?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/111066358213709101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=111066358213709101' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/111066358213709101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/111066358213709101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2005/03/linktipp-falkengrund.html' title='Linktipp - Falkengrund'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104921223396255</id><published>2004-11-21T15:57:00.000+01:00</published><updated>2005-02-04T16:20:20.176+01:00</updated><title type='text'>Bilder / Wohnzimmer</title><content type='html'>So lang wie sie ist&lt;br /&gt;Liegt sie schlafend auf dem Sofa.&lt;br /&gt;Die Bilder auf der Mattscheibe haben es eilig,&lt;br /&gt;Wie sie so sinnlos über das Mädchen hinwegrollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der falsche Picasso an der Wand -&lt;br /&gt;Für alle Zeit der Gleiche - &lt;br /&gt;Strahlt nicht so viel Ruhe aus&lt;br /&gt;Wie das schlafend stille Leben vor mir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104921223396255?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104921223396255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104921223396255' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104921223396255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104921223396255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/bilder-wohnzimmer.html' title='Bilder / Wohnzimmer'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104897985681609</id><published>2004-11-21T15:52:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:56:19.856+01:00</updated><title type='text'>Der verlorene Sohn</title><content type='html'>Wie bunt und farbig ist die Welt&lt;br /&gt;Wenn hell und glatt die Tage laufen.&lt;br /&gt;Wenn es nicht fehlt an gutem Geld,&lt;br /&gt;Und Brot, dir für dein Geld zu kaufen.&lt;br /&gt;Wer denkt an morgen?&lt;br /&gt;Keine Sorgen!&lt;br /&gt;Ist lang noch hin.&lt;br /&gt;Wer fragt nach Sinn?&lt;br /&gt;Der bleibt uns doch verborgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lebt ich noch manch langes Jahr&lt;br /&gt;Grad mitten in den Tag hinein.&lt;br /&gt;Aß immer, wenn ich hungrig war,&lt;br /&gt;Und kostete manch süßen Wein.&lt;br /&gt;Der nächste Morgen&lt;br /&gt;Macht keine Sorgen!&lt;br /&gt;Ist lang noch hin.&lt;br /&gt;Frag nicht nach Sinn!&lt;br /&gt;Der bleibt uns doch verborgen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sand zerrann mir rasch das Geld&lt;br /&gt;Kein Krümel Brot mehr auf dem Tisch.&lt;br /&gt;Wie stumpf und farblos ist die Welt.&lt;br /&gt;Ein Schwein lebt besser noch als ich!&lt;br /&gt;Denk ich an Morgen,&lt;br /&gt;So hab ich Sorgen.&lt;br /&gt;Hab kein Gewinn!&lt;br /&gt;Seh keinen Sinn!&lt;br /&gt;Der bleibt uns doch verborgen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Aufgabe im Religionsunterricht war der Auslöser für dieses Werk. Jeder Schüler sollte das Gleichnis vom verlorenen Sohn in eine neue Form bringen. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104897985681609?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104897985681609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104897985681609' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104897985681609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104897985681609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/der-verlorene-sohn.html' title='Der verlorene Sohn'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104869091896678</id><published>2004-11-21T15:49:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:51:30.916+01:00</updated><title type='text'>Silvestersommer</title><content type='html'>Könnt' nicht schon jetzt Silvester sein?&lt;br /&gt;Meine Vorsätze sind da:&lt;br /&gt;Blank poliert liegen sie auf den Steinen der Straße&lt;br /&gt;Und spiegeln die Sonne, rot in rot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zinn und Blei schmelzen in der schwülen Luft,&lt;br /&gt;und orakeln mir frische Zeichen:&lt;br /&gt;Hier ein Herz,&lt;br /&gt;dort ein Kreuz,&lt;br /&gt;Und auch eine Rose.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zerfetzt die Luft, diese triefende Mauer!&lt;br /&gt;Schneidet sie mit bunten Raketen.&lt;br /&gt;Feuerwerkskörper erschrecken die Vögel.&lt;br /&gt;Ach, könnt' doch nicht heute Silvester sein,&lt;br /&gt;Und morgen ein neues Jahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesichtet im Hochsommer, als ich auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104869091896678?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104869091896678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104869091896678' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104869091896678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104869091896678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/silvestersommer.html' title='Silvestersommer'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104851563897091</id><published>2004-11-21T15:45:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:48:35.636+01:00</updated><title type='text'>Rosenquarz und Tigerauge</title><content type='html'>Der große Stein, der "Tigerauge" heißt&lt;br /&gt;Ist für den Künstler. Er belebt den Geist.&lt;br /&gt;Er ordnet, reinigt und befreit das Denken,&lt;br /&gt;Wird dir so manche tiefe Einsicht schenken.&lt;br /&gt;Er läßt dich manches schöne Lied ersinnen&lt;br /&gt;Und tut ein Fenster auf, nach ganz weit innen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klein, zart und glatt, fast wie ein Herz geschliffen:&lt;br /&gt;Du hast die Kraft des Rosenquarz begriffen.&lt;br /&gt;Der Stein, er hilft dir tief und treu zu lieben,&lt;br /&gt;Läßt Schmetterlinge auch im Schneesturm fliegen.&lt;br /&gt;Ein Fünkchen jener höchsten Macht der Welt&lt;br /&gt;Hat dir im Rosenquarz dein weites Herz erhellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind die Kräfte, die dem Mensch gegeben:&lt;br /&gt;Unendlichkeiten formen unser Leben:&lt;br /&gt;Zwei Flüsse, die das Lebenswasser führen,&lt;br /&gt;Die sich im Menschen finden  und berühren,&lt;br /&gt;So wie ein Wind durch Eichenblätter weht:&lt;br /&gt;Die Liebe und die Kreativität!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Trixi. Weihnachtsgeschenke inspirieren auch noch nach Jahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104851563897091?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104851563897091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104851563897091' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104851563897091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104851563897091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/rosenquarz-und-tigerauge.html' title='Rosenquarz und Tigerauge'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104824775937140</id><published>2004-11-21T15:40:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:44:07.760+01:00</updated><title type='text'>Leise in der Nacht zu lesen</title><content type='html'>Bist du da?&lt;br /&gt;Ich fühle, dass du um mich bist.&lt;br /&gt;Wir lauschen einander,&lt;br /&gt;Und gleichzeitig erzählen wir.&lt;br /&gt;Geschichten gehen hin und her wie Silberfäden.&lt;br /&gt;Bett, Dunkelheit und Zimmer sind verwoben,&lt;br /&gt;Und mitten drin liege ich, umfangen von dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Stimme ist Atem.&lt;br /&gt;Eine große Glocke fliegt im Kreis, so klingt es -&lt;br /&gt;Und klingt doch kaum.&lt;br /&gt;Dein Klang fließt durch mich hindurch,&lt;br /&gt;Er ist viel feiner als ich,&lt;br /&gt;glättet den Ozean,&lt;br /&gt;Und leise hebt sich etwas tief aus meinem Innern.&lt;br /&gt;So werden Märchen geboren!&lt;br /&gt;Märchen, dein schönstes Geschenk,&lt;br /&gt;Am Morgen schon wieder vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrunken kann ich dich nicht hören.&lt;br /&gt;Klar muß mein Kopf sein, und ohne grübeln.&lt;br /&gt;Will ich mich wälzen,&lt;br /&gt;dann hälst du mich auf der richtigen Seite fest.&lt;br /&gt;So liege ich dann, zwischen Kälte und Wärme,&lt;br /&gt;Und habe Teil an deiner Herrlichkeit.&lt;br /&gt;Du bist der tiefste Schlaf in dieser Welt.&lt;br /&gt;Alle Menschen, die einmal schliefen, haben dich vertieft.&lt;br /&gt;Unter dem Mond - unsichtbar für mich - danke ich dir!&lt;br /&gt;Du stille Stimme -&lt;br /&gt;Du stimme Stille -&lt;br /&gt;Du allmächtiger Klang der Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inspiriert durch Roland Küblers Mondsteinmärchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104824775937140?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104824775937140/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104824775937140' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104824775937140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104824775937140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/leise-in-der-nacht-zu-lesen.html' title='Leise in der Nacht zu lesen'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104791164555721</id><published>2004-11-21T15:34:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:38:31.646+01:00</updated><title type='text'>Leere Kirche</title><content type='html'>Mitten in der Stadt stehe ich, die leere Kirche. Es ist wirklich genau die Mitte der Stadt, wo ich stehe. Aber die Menschen nehmen mich nicht wahr. Für sie bin ich immer noch nichts als Szenerie, als Möbelstück. Und das, obwohl ich schon mehrmals sanniert worden bin.&lt;br /&gt;Vor allem innen bin ich leer. Außen ist es nicht so schlimm, da sprudelt das Leben ja vorbei wie Wildwasser, und manchmal bekomme ich einen Spritzer davon ab. Nur innen hinein spritzt nichts. Da ist es staubig. Wie sollte es auch anders sein: Es kommt ja niemand, der den Staub wegfegt. Und das, obwohl es doch so einfach wäre.&lt;br /&gt;Heute ist mein innerer Raum vollkommen leer. Sonst habe ich ja wenigstens ein paar kniende Gäste: Sie sitzen in unbequemer Haltung auf den harten Bänken, beten zu Gott, hoffen auf etwas und gehen wieder hinaus, teils zuversichtlich, teils entmutigt. Die meisten kommen niemals wieder. Wahrscheinlich haben sie alle begriffen, dass das ganze Sitzen in unbequemer Position nichts gebracht hat. Nun ja, es hätte auch nichts gebracht, wenn sie sich mit Kissen und Decken unter das Altartuch gekuschelt hätten... &lt;br /&gt;Heute spielt auch die Orgel nicht. Für wen auch? Hört ja sowieso niemand. Man könnte glauben, es reiche aus, wenn die Orgel für sich alleine spielt, also nur um des Spielens willen. Aber so ist es nicht! Die Orgel muß für jemanden für sich spielen, aber das versteht niemand. Und das, obwohl es doch fast ein Naturgesetz ist...&lt;br /&gt;Musik habe ich aber doch in mir drin. Da hängt nämlich, genau in der Mitte, eine große Glocke, die hat man mit dicker Farbe schwarz angemalt. Diese Glocke singt tief und fast brummend, wie ein großer, schwarzer Bär. Aber - und das ist das schlimme an der Glocke - es steht kein lebendes Wesen am Glockenseil und läutet sie. Nein, sie hängt an einer unsichtbaren Schnur, die sich bei jedem Windhauch bewegt. Deshalb brummt die Glocke ununterbrochen in der leeren, versteinerten Halle, und sie brummt immer: Leer, leer, leer. Und das, obwohl fast kein Wind geht. Der hätte doch sonst den Staub weggeblasen.&lt;br /&gt;Ja, es ist schade, wenn keiner in mich eintritt. Da gibt es nämlich noch einen Raum, den haben erst wenige Menschen betreten, darin liegen die Heiligtümer. Sie sind für jeden, aber niemand will sie sehen. Nun, ich läute meine Glocken, und ab und zu lasse ich mich sannieren. Aber mehr als meine Türen öffnen kann ich auch nicht. Ich bin schließlich nur eine Kirche, nicht mehr und nicht weniger.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104791164555721?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104791164555721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104791164555721' title='24 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104791164555721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104791164555721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/leere-kirche.html' title='Leere Kirche'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>24</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104762730682221</id><published>2004-11-21T15:29:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:33:47.306+01:00</updated><title type='text'>Lob der kurzen Form</title><content type='html'>Es gibt Leute, die gehen ins Schreibwarengeschäft&lt;br /&gt;und kaufen sich zentnerweise Papier.&lt;br /&gt;Am Schreibtisch fließt Schönheit auf die ersten paar Seiten&lt;br /&gt;und leuchtet wie lauteres Gold.&lt;br /&gt;Doch nun denkt sich der Autor: "Ich habe viel Geld&lt;br /&gt;für den Zentner Papier wohl bezahlt.&lt;br /&gt;In der Tat, wahrscheinlich und sicherlich - &lt;br /&gt;Wär es nicht schade um all die Blätter -&lt;br /&gt;und auch, und gerade - das mußte gesagt werden -&lt;br /&gt;  vor allem um mein Geld?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So beginnt er die Schönheit&lt;br /&gt;wie Gummi zu dehnen,&lt;br /&gt;wie Teig auszuwälzen,&lt;br /&gt;wie Fett zu verstreichen.&lt;br /&gt;Er plustert und zieht,&lt;br /&gt;er krakelt und schmiert&lt;br /&gt;einen riesigen Fleck auf den Zentner Papier&lt;br /&gt;und nennt es Roman.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gelobt sei der Künstler&lt;br /&gt;der Schönheit erkennt&lt;br /&gt;und auf Postkartengröße verdichten kann.&lt;br /&gt;Gelobt sei der Meister der Miniatur,&lt;br /&gt;Der König der Kurzgeschichte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104762730682221?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104762730682221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104762730682221' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104762730682221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104762730682221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/lob-der-kurzen-form.html' title='Lob der kurzen Form'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104703744727643</id><published>2004-11-21T15:23:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:23:57.446+01:00</updated><title type='text'>Der Hammer</title><content type='html'>Als ich erwachte, stand der Tag bereits an meinem Bett. Ich öffnete meine Augen weit, sah ihm voll ins Gesicht und erschrak. Denn vor mir stand nicht etwa&lt;br /&gt;ein junger, vor Möglichkeiten und Energie strahlender Tag. Nein, jener Tag, der heute geräuschlos in mein Zimmer getreten war, war ein verbrauchter, ausgezehrter&lt;br /&gt;und verkrüppelter Tag in einem viel zu weiten, verschlissenen Mantel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich diesen Anblick in mich aufgenommen hatte erschien mir die Welt außerhalb der schweren Bettdecke wie eine Winterwüste. Ich war ein Bär, der viele&lt;br /&gt;Wochen zu früh aus seinem winterlichen Schlaf aufgewacht war. Die Wärme meiner Höhle umschmeichelte mich lockend, und ich war schon fast so weit mich ihr&lt;br /&gt;wieder hinzugeben, als mich der Tag vor meinem Bett mit brüchiger Stimme ansprach:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Guten Morgen!"&lt;br /&gt;Diese Worte, von einem Tag gesprochen, haben Zauberwirkung. Ein auf diese Weise angeredetes Opfer wird keinen Frieden mehr in seinem Bett finden bis zum&lt;br /&gt;Abend. Auch ich verspürte den magischen Sog, der mich langsam aber sicher zwang, meine liegende Position aufzugeben und mich zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So saß ich nun vor meinem heutigen Tag und war gezwungen in sein häßliches, vom Zerfall gezeichnetes Gesicht zu schauen. Wieder trafen sich unsere Blicke,&lt;br /&gt;doch diesmal hielt ich ihm stand und fragte endlich mit verschlafener, aber fester Stimme:&lt;br /&gt;"Was hälst du heute für mich bereit?"&lt;br /&gt;Der Tag verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, die entfernt an ein raubtierhaftes Lächeln erinnerte und antwortete mir:&lt;br /&gt;"Ich habe für dich ein mächtiges Geschenk!"&lt;br /&gt;Nun war ich an der Reihe seine Worte ungläubig zu belächeln. Seine Stimme war so staubig wie vertrocknete Erde und rieb sich an meinen Ohren wie Sandpapier.&lt;br /&gt;Ich kleidete mein Lächeln in folgende Worte:&lt;br /&gt;"Ich kann mir nicht vorstellen, was ein verbrauchter Tag wie du noch zu schenken hat. Gib mir einen Grund, dass ich mich nicht gleich wieder auf mein Bett&lt;br /&gt;legen soll!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Antwort griff der Tag in die einzige Tasche seines Mantels und zog einen schweren, matt glänzenden Gegenstand heraus. Ich beugte mich etwas vor und&lt;br /&gt;erkannte einen Hammer: Einen ganz gewöhnlichen roten Hammer, wie ihn jeder Handwerker in seiner Werkzeugtasche bei sich trägt. Und doch schien dieser Hammer&lt;br /&gt;eine Art Urbild für alle Hämmer zu sein, die je auf dieser Welt angefertigt wurden. Der Stiel war von einer unglaublich groben Beschaffenheit, wie nur&lt;br /&gt;wirklich große Künstler sie hervorbringen können. Es mußte schmerzen, diesen Hammer auch nur anzufassen, denn stachlige Späne und haarfeine Splitter standen&lt;br /&gt;aus dem rohen, rot gefärbten Holz hervor. Der Hammerkopf wirkte auch nicht sympatischer, denn er bestand aus einem Eisen, das innen noch zu glühen schien.&lt;br /&gt;Mit rötlich-weißer Flamme lag der Kopf in der leeren Luft und wartete auf etwas, das er zerschlagen könnte, egal was es war. Dieses Eisen würde einen Nagel&lt;br /&gt;genauso durch ein Frühstücksbrett treiben, wie durch die Glieder eines Gekreuzigten. Ob es nun eine Walnuß unter ihm war oder ein Schädel, würde diesen&lt;br /&gt;Hammerkopf nicht kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Gefällt er dir?"&lt;br /&gt;Die Stimme des Tages riß mich aus meiner Betrachtung.&lt;br /&gt;"Nein!" sagte ich wahrheitsgemäß.&lt;br /&gt;"Das dachte ich mir" erwiederte der Tag und fügte dann hinzu: "Für heute gehört er dir!"&lt;br /&gt;"Ich möchte ihn nicht!"&lt;br /&gt;"Überlege es dir gut. Du wirst dir schon in der nächsten Stunde wünschen, dass du ihn hättest, wenn du ihn nicht nimmst. Denke nur an das Mädchen, das dich&lt;br /&gt;heute noch vor dem Frühstück ohne vernünftigen Grund anbrüllen und für unzuverlässig erklären wird. Früher hättest du die Augen geschlossen und es einfach&lt;br /&gt;hingenommen. Kein Wunder, denn deine Hände waren leer. Aber heute wirst du einen Hammer haben, mit dem du ihr ihre Zähne einschlagen kannst. Vielleicht&lt;br /&gt;wirst du das dann tun. Aber wenn du es nicht tust, dann hast du wenigstens die Gewißheit es tun zu können.&lt;br /&gt;Oder denke nur an deinen Mathematiklehrer. Er wird von dir verlangen, eine Aufgabe vorzurechnen. Das wirst du aber nicht können, weil du deine Hausaufgaben&lt;br /&gt;schon wieder nicht gemacht hast. Hättest du dich an einem anderen Tag nicht kleinlaut verkrochen? Sicher hättest du das getan. Aber heute wirst du ihm&lt;br /&gt;sagen, dass du keine Lust auf seinen Unterricht hast. Du wirst ihm deine Unlust förmlich ins Gesicht hämmern können!&lt;br /&gt;Oder was ist mit dem Klavier? An jenem Klavier mußt du jede Woche zwei Stunden sitzen und üben. Dir sind die Übungsstücke verhaßt, aber du mußt sie immer&lt;br /&gt;wieder spielen. Wäre es da nicht schön, einen Hammer zu haben, mit dem du all die kleinen Klavierhämmerchen einzeln zerschlagen könntest? Wäre das nicht&lt;br /&gt;ein rechtes Konzert?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurde still, nachdem der Tag seine Rede beendet hatte. Noch immer hielt er den Hammer in seiner ausgestreckten, dürren Hand. Ich versuchte ein letztes&lt;br /&gt;Wort der Vermittlung:&lt;br /&gt;"Es ist wahr, dass mich die aufbrausende Art des Mädchens manchmal ärgert. Aber sie kann auch unglaublich nett sein. Es stimmt auch, dass der Lehrer mich&lt;br /&gt;mit seinem Unterricht langweilt. Aber er ist doch sonst eine Seele von Mensch und irgendwann muß ich den ganzen Kram ja lernen. Wir müssen eben alle rechnen&lt;br /&gt;können. Es ist auch kein Geheimnis, dass mir die Klavierstunden keinen Gewinn bringen. Aber höre mein Spiel einmal, wenn ich aus Spaß an der Freude vor&lt;br /&gt;dem Klavier sitze. Dann spielt das Instrument meine Gedanken, und ich fühle die Wärme die das Instrument ausstrahlt. Ohne diese drei Quälgeister würde&lt;br /&gt;also doch auch viel Schönheit in meinem Tag fehlen. Warum sollte ich Schönheit zerschlagen?"&lt;br /&gt;Der Tag lächelte wieder sein Raubtierlächeln und sagte dann gehässig:&lt;br /&gt;"Da fragst du noch? Schönheit mag an anderen Tagen einen Wert haben. Doch heute ist kein Schönheitstag, sondern ein Hammertag. Heute erschafft man nicht.&lt;br /&gt;Heute zerstört man!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Worte des Tages machten mich sicher. Ich stand auf, sah ihm noch einmal tief in die Augen und sagte dann:&lt;br /&gt;"Ich nehme diesen Hammer nicht mit durch den Tag! Schönheit hat immer einen Wert!"&lt;br /&gt;Da lächelte der Tag gleichgültig, kehrte den Hammer um und hieb mir mit dem Stiel kräftig auf die Finger.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104703744727643?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104703744727643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104703744727643' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104703744727643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104703744727643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/der-hammer.html' title='Der Hammer'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104679958852884</id><published>2004-11-21T15:15:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:19:59.586+01:00</updated><title type='text'>Das gelbe Haus mit dem roten Dach</title><content type='html'>Ich kenne ein Haus, das ist wunderschön.&lt;br /&gt;Es liegt in einer Stadt.&lt;br /&gt;Hier grüßen sich die Leute noch,&lt;br /&gt;Und die Nachbarn kennen sich.&lt;br /&gt;Das ist eine Stadt mit Klatsch und Tratsch&lt;br /&gt;Und einmal im Jahr ein Frühlingsfest&lt;br /&gt;Mit Blasmusik und Glücksrad.&lt;br /&gt;In dieser Stadt, in einer ruhigen Straße,&lt;br /&gt;Da steht das gelbe Haus mit dem roten Dach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Haus gibt es noch Zimmer,&lt;br /&gt;In denen liegen weiche Teppiche.&lt;br /&gt;In der Küche gibt es immer gutes Essen.&lt;br /&gt;Im Eßzimmer ißt man zu Weihnachten,&lt;br /&gt;Wenn die Tische weiß gedeckt sind.&lt;br /&gt;Im Wohnzimmer wird ferngesehen,&lt;br /&gt;Und die Wanduhr schlägt die Stunde.&lt;br /&gt;Im Arbeitszimmer stehen Aktenordner,&lt;br /&gt;Und an der Seite ein Klavier.&lt;br /&gt;Das Badezimmer, immer glänzend sauber,&lt;br /&gt;Birgt eine Dusche, eine Wanne und ein Waschbecken.&lt;br /&gt;Im Schlafzimmer steht ein Doppelbett.&lt;br /&gt;Im Kinderzimmer herrscht prachtvoll die Unordnung.&lt;br /&gt;Man geht herum und spürt: Es fehlt an nichts,&lt;br /&gt;In diesem gelben Haus mit dem roten Dach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Haus, da wohnen Menschen,&lt;br /&gt;Die sehr zufrieden sind in ihrer kleinen Welt.&lt;br /&gt;Sie schotten sich nicht ab vor Neuerungen,&lt;br /&gt;Doch nehmen auch nicht alles hin.&lt;br /&gt;Werktags gehen sie zur Arbeit,&lt;br /&gt;Während das Kind brav in der Schule lernt.&lt;br /&gt;Am Samstag gibt es frische Brötchen,&lt;br /&gt;Und am Sonntag fetten Kuchen.&lt;br /&gt;Schlager und Oldies aus dem Radio,&lt;br /&gt;Dazu am Freitag Fisch, am Sonntag Braten,&lt;br /&gt;Und zum Karfreitag grüne Soße,&lt;br /&gt;Nachdem man fleißig Ostereier färbte.&lt;br /&gt;Zum Geburtstag gibt es noch Geschenke.&lt;br /&gt;Zu Weihnachten läutet ein Glöckchen, wenn das Christkind kommt.&lt;br /&gt;Es ist ein Haus der guten Traditionen.&lt;br /&gt;Dieses gelbe Haus mit seinem roten Dach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gelbe Haus hat einen Garten,&lt;br /&gt;Mit Blumen und Gemüsebeeten.&lt;br /&gt;Im Frühling werden die Erdbeeren reif,&lt;br /&gt;Im Sommer pflückt man Kirschen.&lt;br /&gt;Im Herbst holt man noch Äpfel, frisch vom Acker.&lt;br /&gt;Und immer noch streunt dort ein Kater durch das Gras,&lt;br /&gt;Der nicht kratzt, nicht beißt und manchmal Mäuse fängt.&lt;br /&gt;O, bleib noch lange stehen, Haus der Ruhe,&lt;br /&gt;Wo Geist und Seele einmal rasten können&lt;br /&gt;Von ihrer unentwegten Suche.&lt;br /&gt;Es wohnt ein guter Geist in diesem Häuschen.&lt;br /&gt;Ich liebe dieses gelbe Haus &lt;br /&gt;mit seinem roten Dach.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104679958852884?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104679958852884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104679958852884' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104679958852884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104679958852884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/das-gelbe-haus-mit-dem-roten-dach.html' title='Das gelbe Haus mit dem roten Dach'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104629987020547</id><published>2004-11-21T15:09:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:11:39.870+01:00</updated><title type='text'>Erwachsen</title><content type='html'>Es war ein kühler Tag im letzten Spätherbst, als ich auf dem Heimweg von der Schule einen Moment unsicher stehenblieb, weil ich vor mir ein paar Kinder hörte,&lt;br /&gt;die auf dem Gehsteig spielten. Die Mutter dieser Kinder bemerkte wohl den etwas verwirrt wirkenden blinden Jungen und sagte in leicht tadelndem Ton: "Aber&lt;br /&gt;ihr beiden! Ihr könnt hier nicht spielen! Der Mann da will doch durch!"&lt;br /&gt;Seit diesem Moment fühle ich mich erwachsen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104629987020547?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104629987020547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104629987020547' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104629987020547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104629987020547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/erwachsen.html' title='Erwachsen'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104616916483292</id><published>2004-11-21T15:06:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:09:29.163+01:00</updated><title type='text'>Der Igel</title><content type='html'>Jetzt erst erkenn ich ihn, den Igel.&lt;br /&gt;Jetzt, wo meine Hand schon ausgestreckt&lt;br /&gt;Die Finger sich zu schließen bereit sind,&lt;br /&gt;zu schließen um die lebendig runde Kugel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O rosiger Schimmer, Blende mich nicht.&lt;br /&gt;Für dieses Mal - bitte - &lt;br /&gt;Laß mich sehen, was ich tue.&lt;br /&gt;Und sehen will ich auch, was ich nicht sehen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kugel vor mir, frei schwebend.&lt;br /&gt;Zwei Möglichkeiten gibt es:&lt;br /&gt;Entweder es ist ein geschliffener Rosenquarz,&lt;br /&gt;oder es ist - wieder - der eingerollte Igel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt erst erkenn ich dich, du Igel!&lt;br /&gt;Beim ersten Mal sticht sich früher oder später jeder.&lt;br /&gt;Beim zweiten Mal, da ahnt' man's schon,&lt;br /&gt;das stille Geheimnis deiner Stacheln.&lt;br /&gt;Und jetzt, mit mehr als zwei Kratzern an den Händen,&lt;br /&gt;jetzt schreibe ich es auf&lt;br /&gt;dass es jeder Lesen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Igel hat Stacheln&lt;br /&gt;für jede Gelegenheit.&lt;br /&gt;FÜR JEDE!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Kratzer bleibst du nur,&lt;br /&gt;wenn du nicht den Igel,&lt;br /&gt;sondern den Rosenquarz umfaßt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstanden ist dieses Gedicht in der Zeit kurz vor meinem Abitur. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104616916483292?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104616916483292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104616916483292' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104616916483292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104616916483292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/der-igel.html' title='Der Igel'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104593525424891</id><published>2004-11-21T15:03:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:14:22.816+01:00</updated><title type='text'>Brief an die Freunde</title><content type='html'>Liebe Freunde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schreibe euch selten, aber wenn ich es tue, dann habe ich meistens etwas gefunden, das ich mit euch teilen möchte: Ein Ereignis um mich her, eine Erkenntnis&lt;br /&gt;in mir, ein Strudel unter mir, ein Stein auf mir - all diese Sachen zwingen mir die Feder in die Hand. Heute ist es ein Gedanke, eigentlich ein Zitat,&lt;br /&gt;das mir kürzlich zugelaufen ist. Ich möchte es aufschreiben, denn sonst läuft es mir wieder fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Bücher sind dickere Briefe an Freunde!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jean Paul, ein Dichter der Romantik, hat das gesagt, und hunderte von Jahren später unterstreicht ein Avatar im anonymen Netz der Netze sein virtuelles&lt;br /&gt;Bild mit diesem Satz. nein, ich habe noch nicht ausgiebig Jean Paul gelesen. Aber wenn er diesem Satz treu geblieben ist, dann werde ich das bestimmt in&lt;br /&gt;nächster Zeit nachholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einem Motto treu bleiben, das ist schwer. Zwingt es uns nicht immer in Grundsätze, in Regeln? Aber ist nicht gerade diese Maxime ein Beispiel für die wohl&lt;br /&gt;angenehmste - wenn auch seltenste - Art von Motten (die Mehrzahl "Motti" gefällt mir mit sofortiger Wirkung nicht mehr), denen man sich gerne unterordnet?&lt;br /&gt;Ich ordne mich diesem Satz gerne unter, denn es befreit. Es befreit von Zwängen und von alten Formen. Schon dadurch, weil der Satz "Bücher sind nur dickere&lt;br /&gt;Briefe an Freunde" eigentlich gar keine Regel, sondern nur eine Feststellung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was für eine Feststellung! Sie hat mir den Brief als Urform der Literatur gezeigt. Mit einem Finger wurde auf all die offiziellen und inoffiziellen&lt;br /&gt;Briefe getippt, die im Laufe der Geschichte von bewussten und unbewussten Künstlern geschrieben worden sind, und es wurde eine direkte Linie zu dem anderen&lt;br /&gt;großen Haufen Papier gezogen, zu diesem Haufen aus dicken, gebundenen Büchern. Jedes Buch ist ein Brief! Ein dicker Brief zwar, aber eben nur ein Brief.&lt;br /&gt;Gemeint sind nicht die heutigen Formbriefe, wie sie die Automaten der Ämter jeden Tag in alle Winde spucken. Gemeint sind persönliche Botschaften von Menschen&lt;br /&gt;an Menschen, im besten Falle von Freunden an Freunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie leicht sich auf einmal die Kunst des Schreibens öffnet: Du setzt dich hin, nimmst etwas Papier und etwas zum Schreiben, wählst eine Form, die zu deiner&lt;br /&gt;Botschaft Paßt und komponierst ein eigenes Werk. Papier ist eine große weiße Fläche, die dir viele Möglichkeiten des Gestaltens gibt. Du gliederst, redest,&lt;br /&gt;erzählst, zeichnest, und - was das schönste ist - ganz von selbst fließt ein wenig deiner Persönlichkeit mit in die Schrift. Wer schreibt, der bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluß bleibt es dir selbst überlassen, was du mit deinem Brief anfängst. Sende ihn an einen Freund, wie es Jean Paul getan hat, oder bewahre ihn auf,&lt;br /&gt;als persönliche Grußkarte deines inneren Künstlers. Es kann nie schaden, ein wenig Schönheit in der Schublade zu wissen. Briefe bringen meistens Glück,&lt;br /&gt;und mit offenem Herzen geschriebene Briefe an Freunde sowieso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe aber noch mehr in diesem Zitat: Wenn Bücher nur dickere Briefe sind, warum dann nicht auch andere Formen der Kunst? Briefe aus Klavier- und Gitarrenmusik,&lt;br /&gt;unverwüstliche Briefe in Stein gehauen, schnell vergängliche Briefe in Form einer kunstvollen Fotografie, ein lebender Brief, bestehend aus einer tänzerischen&lt;br /&gt;Darbietung auf der Bühne - all diese Dinge kann man als wertvolle Briefe an Freunde betrachten, denn sie alle sind Kunst, sie alle tragen Schönheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man vergisst leicht den zweiten Teil einer Maxime. Das ist bei "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" nicht anders als bei diesen geflügelten Worten. Für&lt;br /&gt;wen schreiben wir Briefe? Natürlich an, das heißt für, unsere Freunde. Oft antwortet ihr mir auf meine Briefe, und dadurch entstehen Briefwechsel. Alle&lt;br /&gt;Menschen schaffen mindestens einen Brief in ihrem Leben, und meistens ist dieser Brief - auch unbewusst - einem Freund zugedacht. Wäre das nicht eine nette&lt;br /&gt;Vision von Schönheit und einer heilen Welt? Die Menschheit, eine offene Gemeinschaft von Freunden, verbunden in ständigem direktem und indirektem Briefwechsel.&lt;br /&gt;Jean Paul, danke für diesen Ausspruch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Dank auch an euch, meine Freunde, denn ihr werdet meinen bescheidenen Brief lesen und das reicht mir schon aus. Vielleicht wird einer von euch antworten,&lt;br /&gt;mir einen Brief schenken, und das ist es, was ich mit diesem Brief erhoffe.&lt;br /&gt;Liebe Grüße&lt;br /&gt;euer T.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104593525424891?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104593525424891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104593525424891' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104593525424891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104593525424891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/brief-die-freunde.html' title='Brief an die Freunde'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-110104579229010421</id><published>2004-11-21T15:01:00.000+01:00</published><updated>2004-11-21T15:03:12.290+01:00</updated><title type='text'>Besser</title><content type='html'>Ich bin besser als du!&lt;br /&gt;Dann:&lt;br /&gt;Wir sind besser als ihr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wo stehen wir jetzt?&lt;br /&gt;Am Besten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-110104579229010421?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/110104579229010421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=110104579229010421' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104579229010421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/110104579229010421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/11/besser.html' title='Besser'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109378760965326306</id><published>2004-08-29T15:47:00.001+02:00</published><updated>2004-08-29T15:53:29.653+02:00</updated><title type='text'>Dreiundfünfzig Worte zur Zahl dreiundfünfzig</title><content type='html'>Sie sprang mir aus dem Lesebuch entgegen, die dreiundfünfzig. Auf dieser Seite stand nämlich ein Gedicht, dass mir sehr gefallen hat: Die Fabel von der&lt;br /&gt;Fliege, die tintenverschmiert über eine Schulaufgabe krabbelt und die Wörter verändert. Nur dieses Bild von der ungewollt zum Dichter gewordenen Fliege&lt;br /&gt;verbindet mich mit meiner Lieblingszahl, sonst nichts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109378760965326306?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109378760965326306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109378760965326306' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378760965326306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378760965326306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/dreiundfnfzig-worte-zur-zahl_29.html' title='Dreiundfünfzig Worte zur Zahl dreiundfünfzig'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109378712380154736</id><published>2004-08-29T15:38:00.000+02:00</published><updated>2004-08-29T15:45:23.800+02:00</updated><title type='text'>Vermischtes</title><content type='html'>Was jetzt noch kommt, sind vermischte Texte die ich nicht in eine bestimmte Gruppe einordnen will oder kann. Die meisten dieser Texte stehen für sich, obwohl man bestimmt auch Parallelen zu anderen Gedichten ziehen könnte. Eine meiner Erfahrungen in den wenigen Jahren, in denen ich schon schreibe ist, dass sich die verschiedenen Werke eines Autors ganz von selbst untereinander vernetzen und in Beziehung setzen. Dieser Vorgang wird meistens vom Autor nicht bewußt gesteuert und auch mir ist erst durch andere Leser aufgefallen, welche Beziehungen meine Texte gebildet haben. Teilweise war ich sehr überrascht darüber, denn vieles davon habe ich vorher nicht wahrgenommen. Vielleicht eignet sich auch deshalb das Internet so gut für mich, weil ich hier Texte auch ganz konkret miteinander verlinken und damit zueinander in Bezug setzen kann.&lt;br /&gt;Die folgenden Texte erscheinen nicht in einer sinnvollen Reihenfolge. Ich stelle sie so online, wie sie mir jetzt im Explorer angezeigt werde. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109378712380154736?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109378712380154736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109378712380154736' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378712380154736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378712380154736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/vermischtes.html' title='Vermischtes'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109378669286380730</id><published>2004-08-29T15:33:00.000+02:00</published><updated>2004-08-29T15:38:12.863+02:00</updated><title type='text'>Was mir heilig ist</title><content type='html'>Da sind die Bücher. Sechsundzwanzig Stück,&lt;br /&gt;In denen atmend fließend sich entfaltet&lt;br /&gt;Die Nebelwelt, durch Worte zart gestaltet.&lt;br /&gt;Sie gaben meine Wurzeln mir zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Tier mit schlankem Horn und weißer Mähne,&lt;br /&gt;Zwei Edelsteine, Spiegel meines Innern,&lt;br /&gt;Vom Himmel ab und zu ein goldnes Schimmern:&lt;br /&gt;Von deiner Wange eine salzig-süße Träne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und über allen diesen ewig schönen Sachen&lt;br /&gt;Schwebt leise dein so weit entferntes Lachen&lt;br /&gt;Und spendet all der Heiligkeit noch Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wieder einmal - und ich ahnt' es schon - &lt;br /&gt;Entflieht kometenschnell der süße Ton.&lt;br /&gt;Und all die Heiligkeit verblüht und ist dahin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109378669286380730?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109378669286380730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109378669286380730' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378669286380730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378669286380730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/was-mir-heilig-ist.html' title='Was mir heilig ist'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109378633143691789</id><published>2004-08-29T15:30:00.000+02:00</published><updated>2004-08-29T15:32:11.436+02:00</updated><title type='text'>Für Nadine</title><content type='html'>Ich liebe dich! Ich kann es nicht verhehlen,&lt;br /&gt;Wie wichtig du für mich geworden bist.&lt;br /&gt;Ich liebe dich mit Körper, Geist und Seele,&lt;br /&gt;Und hoffe, dass du das niemals vergißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte meine Zeit gern mit dir teilen,&lt;br /&gt;Bevor sie in die Ewigkeit verrinnt.&lt;br /&gt;Die Liebe kann fast alle Wunden heilen,&lt;br /&gt;Auch wenn sie noch so tief und schmerzhaft sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsicherheit begleitet mich durchs Leben.&lt;br /&gt;Nur eines, eines weiß ich sicherlich.&lt;br /&gt;Und daran kann es keinen Zweifel geben:&lt;br /&gt;Mit Körrper, Geist und Seele lieb' ich dich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109378633143691789?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109378633143691789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109378633143691789' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378633143691789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378633143691789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/fr-nadine.html' title='Für Nadine'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109378615826754028</id><published>2004-08-29T15:26:00.000+02:00</published><updated>2004-08-29T15:29:18.266+02:00</updated><title type='text'>Dein Lachen</title><content type='html'>Kannst du noch lachen? Dann ist alles gut!&lt;br /&gt;Die Gottesgabe, laß sie dir nicht rauben.&lt;br /&gt;Aus dieser Quelle schöpf’ ich meinen Glauben,&lt;br /&gt;Mit vollen Händen frischen, klaren Mut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du nur lachst, dann formt sich ein Gedicht.&lt;br /&gt;Ich spüre nicht mehr, was ich mit mir trage,&lt;br /&gt;Und jedes Zittern, jede stumme Frage,&lt;br /&gt;Versinkt in immergrünem Zauberlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das helle Leben fließt mit deinem Lachen,&lt;br /&gt;Ich fühle Töne tief in mir erwachen:&lt;br /&gt;Mir ist, als könnt' ich bunte Bilder sehn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würd auch die Welt sich gegen mich verschwören -&lt;br /&gt;Könnt ich ein Echo deines Lachens hören,&lt;br /&gt;So könnt’ ich sagen: Diese Welt ist schön!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109378615826754028?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109378615826754028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109378615826754028' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378615826754028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109378615826754028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/dein-lachen.html' title='Dein Lachen'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317826108497109</id><published>2004-08-22T14:34:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:37:41.086+02:00</updated><title type='text'>An ein Mädchen, das nachdenken muß</title><content type='html'>Du musst nachdenken, weil du überrascht bist.&lt;br /&gt;Zu plötzlich kamen meine Worte,&lt;br /&gt;Und das Andere ist wohl noch nicht vorbei.&lt;br /&gt;Nachdenken schafft Abstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du musst nachdenken, damit du keinen Fehler machst.&lt;br /&gt;So eine Entscheidung hat schließlich ihr Gewicht.&lt;br /&gt;Bis jetzt ahne ich nur, welche Steine -&lt;br /&gt;Leicht oder schwer -&lt;br /&gt;In deiner Hand liegen.&lt;br /&gt;Nachdenken schafft Verantwortung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du denkst nach, und ich denke mit.&lt;br /&gt;Das Geständnis, der Zeitpunkt, die Frage -&lt;br /&gt;War das alles so richtig?&lt;br /&gt;Ist die Frage meines Lebens jetzt gestellt?&lt;br /&gt;Oder habe ich mir wieder mal eine Mauer gebaut?&lt;br /&gt;Nachdenken schafft Unsicherheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du denkst nach, und ich hake nicht nach,&lt;br /&gt;Denn darum hast du mich gebeten.&lt;br /&gt;An jenem Tag habe ich dir alle Zeit der Welt geschenkt.&lt;br /&gt;Nun vertraue ich dir, dass du mich nicht länger warten lässt als nötig:&lt;br /&gt;Vom Warten habe ich genug.&lt;br /&gt;Nachdenken schafft vertrauen.&lt;br /&gt;Vertrauen braucht man in der Liebe.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317826108497109?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317826108497109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317826108497109' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317826108497109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317826108497109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/ein-mdchen-das-nachdenken-mu.html' title='An ein Mädchen, das nachdenken muß'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317805512315727</id><published>2004-08-22T14:32:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:34:15.123+02:00</updated><title type='text'>Der Moment</title><content type='html'>Wir saßen - soviel weiß ich noch - beim Essen.&lt;br /&gt;Was, oder wann es genau war, das kann ich nicht sagen.&lt;br /&gt;Vielleicht hat sie sich gerade Wasser eingegossen,&lt;br /&gt;Oder sie hat mit dem Messer ein Stück Fleisch zerschnitten.&lt;br /&gt;Es kann auch sein, dass sie gerade ihre Serviette zerknüllt,&lt;br /&gt;Ihre Gabel gesucht,&lt;br /&gt;Oder den Löffel fallengelassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sicher ist, dass es mich genau in diesem Moment überfiel:&lt;br /&gt;Ich wurde erschlagen.&lt;br /&gt;Ein Schlag, geführt mit einem Felsblock&lt;br /&gt;Aus reinstem Zucker.&lt;br /&gt;Das Zeichen dieses Schlages trage ich nun an mir&lt;br /&gt;Seit mehr als einem Jahr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317805512315727?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317805512315727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317805512315727' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317805512315727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317805512315727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/der-moment.html' title='Der Moment'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317790897631092</id><published>2004-08-22T14:27:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:31:48.976+02:00</updated><title type='text'>Wirkliche Liebesgedichte</title><content type='html'>Wir hatten wilde Liebe, ideale Liebe, Liebe ohne Zukunft und vergangene, vergoldete Liebe. Was jetzt noch fehlt sind die Liebesgedichte, die die wirkliche, wahre Liebe beschreiben. Die folgenden Texte habe nicht einfach so geschrieben. Alle sind Geschenke an eine ganz bestimmte weibliche Person.&lt;br /&gt;Wie immer sind auch diese Gedichte nicht chronologisch geordnet, sondern sollen eine Entwicklung wiederspiegeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317790897631092?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317790897631092/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317790897631092' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317790897631092'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317790897631092'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/wirkliche-liebesgedichte.html' title='Wirkliche Liebesgedichte'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-1093177621962046</id><published>2004-08-22T14:24:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:27:01.963+02:00</updated><title type='text'>Laptop</title><content type='html'>Vor uns der Wind. Er ruft wie mit Hörnern.&lt;br /&gt;Sein Ruf gilt nur uns. Denn wir waren schneller.&lt;br /&gt;Wir jagten einander. Zwei Vögel im Himmel.&lt;br /&gt;Jetzt sind wir müde. Wir liegen im Sand.&lt;br /&gt;Die Nordsee, sie atmet. Der Wind liebt das Wasser.&lt;br /&gt;Neben mir gräbt deine zarte Hand nach Muscheln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Ufer hätten wir erreicht,&lt;br /&gt;Wenn das Meer ruhig geblieben wäre?&lt;br /&gt;Der Wind ist doch nur das Rauschen der Lüftung.&lt;br /&gt;Sie kühlt das Gerät,&lt;br /&gt;In das du deine Hausaufgaben tippst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-1093177621962046?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/1093177621962046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=1093177621962046' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/1093177621962046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/1093177621962046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/laptop.html' title='Laptop'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317744219819290</id><published>2004-08-22T14:21:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:24:02.196+02:00</updated><title type='text'>Halb dreiviertel schlafend</title><content type='html'>Ich danke für eine Stunde Ruhe.&lt;br /&gt;Durch das Fenster lächelt Mittagssonne&lt;br /&gt;Und spiegelt sich glänzend im gläsernen Band.&lt;br /&gt;Verschwunden sind - in diesem Licht -&lt;br /&gt;All die haarfeinen Sprünge im Glas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dreimal ruft ein fremder Vogel.&lt;br /&gt;In meiner Tasche steckt heut keine Uhr.&lt;br /&gt;Die Zeit fließt heilend durch den Raum.&lt;br /&gt;Und neben mir atmet golden die Vergangenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halb dreiviertel schlafend,&lt;br /&gt;So träume ich mich wieder hin zu dir&lt;br /&gt;In sonniger Dämmerung.&lt;br /&gt;Gläsern ist das Band nur, gläsern!&lt;br /&gt;Aber Sprünge hat es keine.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317744219819290?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317744219819290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317744219819290' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317744219819290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317744219819290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/halb-dreiviertel-schlafend.html' title='Halb dreiviertel schlafend'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317728338321101</id><published>2004-08-22T14:17:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:21:23.383+02:00</updated><title type='text'>Donnerstagslyrik</title><content type='html'>Die folgenden beiden Gedichte entstanden beide an einem Donnerstag spät abends. Eigentlich hätten sich ihnen noch weitere Texte anschließen können, doch mir fiel auf, dass ich in den ersten zwei Gedichten eigentlich schon alles eingefangen hatte, was ich mit dieser Gruppe beschreiben wollte. So ist es dann doch bei einem Pärchen geblieben, und das paßt wunderbar zum Thema der folgenden Gedichte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317728338321101?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317728338321101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317728338321101' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317728338321101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317728338321101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/donnerstagslyrik.html' title='Donnerstagslyrik'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317702214970710</id><published>2004-08-22T14:13:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:17:02.150+02:00</updated><title type='text'>Das Gerücht</title><content type='html'>Der Blick eines Blinden genügt schon:&lt;br /&gt;"Ich hab die beiden zusammen gesehen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gegenüber ist außer sich.&lt;br /&gt;Erschüttert berichtet sie mir die neuesten Eindeutigkeiten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie saß in einem stillen Klassenraum.&lt;br /&gt;"Die hat eindeutig auf Ihn gewartet!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Zeit später betrat Er den Raum.&lt;br /&gt;"Der will doch eindeutig was von ihr!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er setzte sich auf den Stuhl neben Ihr.&lt;br /&gt;"Der ist eindeutig total verknallt in Die!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie redeten miteinander.&lt;br /&gt;"Die sind eindeutig zusammen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Holztür mit der Glasscheibe verstand man kein Wort.&lt;br /&gt;"Das war mehr als eindeutig, was Die sich gesagt haben!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schritte gehen vorbei. Sie reden leiser.&lt;br /&gt;"Jetzt wurde es eindeutig intim da drinnen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundschaftlich legt Er Ihr die Hand auf die Schulter.&lt;br /&gt;"Und dann gingen Die sich auch noch an die Wäsche!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gegenüber ist eine nie versiegende Quelle solcher Geschichten.&lt;br /&gt;Ich danke ihr und habe verstanden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie leicht doch die Welt zu verstehen ist,&lt;br /&gt;wenn man nur den richtigen Blick für sie hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt: Der Blick eines Blinden genügt schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für ein Mädchen, das immer sehr neugierig ... äh, interessiert war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317702214970710?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317702214970710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317702214970710' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317702214970710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317702214970710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/das-gercht.html' title='Das Gerücht'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317679506683363</id><published>2004-08-22T14:08:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:13:15.066+02:00</updated><title type='text'>Gegensätze</title><content type='html'>Wir trafen uns unter dem Birnbaum&lt;br /&gt;Und kletterten in die Zweige.&lt;br /&gt;Mit Leichtigkeit erreichten wir die niedrig hängenden Birnen,&lt;br /&gt;Doch wir wollten hinauf zu den süßesten Früchten:&lt;br /&gt;Die himmlischsten Birnen wollten wir pflücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also nahmen wir uns bei der Hand&lt;br /&gt;Und kletterten in die Krone.&lt;br /&gt;Doch meine Hand war zu groß für dich,&lt;br /&gt;Und ich griff durch deine Hand hindurch,&lt;br /&gt;Als wäre sie leere Luft.&lt;br /&gt;So stürzten wir aus der Krone zurück&lt;br /&gt;Auf den harten Boden der Tatsachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wissen wir, wo unsere Grenzen sind.&lt;br /&gt;Manchmal strecken wir unsere Hände aus,&lt;br /&gt;Und pflücken die niedrig hängenden Birnen.&lt;br /&gt;Gemeinsam verzehren wir dann und wann&lt;br /&gt;Die säuerlich schmeckende Frucht,&lt;br /&gt;Und steigen nicht mehr in die Krone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wir hatten keine gemeinsame Vergangenheit, finden jetzt keine gemeinsame Gegenwart und werden uns deshalb auch keine Zukunft teilen."&lt;br /&gt;Das war in etwa der Inhalt eines kurz darauf geschriebenen sehr kurzen Gedichts mit dem Titel "nie wieder", das ich leider verloren habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317679506683363?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317679506683363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317679506683363' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317679506683363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317679506683363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/gegenstze.html' title='Gegensätze'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317650715354858</id><published>2004-08-22T14:00:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:08:27.153+02:00</updated><title type='text'>Gedichte für gewisse Leute</title><content type='html'>Auch die nächsten beiden Gedichte beziehen sich im Grunde auf ein und dasselbe Thema. Zeitlich liegen sie sehr weit auseinander: "Gegensätze" entstand mitten in der Doppelzimmerzeit, während "Gerücht" erst geschrieben wurde, als ich bereits in der SWG Robert-Koch-Straße gewohnt habe - oder es entstand gegen Ende des vorigen Jahres in der Lahnstraße, das kann ich nicht mehr genau nachvollziehen. Aber es ist eigentlich auch unwesentlich für mich, den genauen Zeitpunkt der Entstehung meiner Texte anzugeben. Erstens ist das bei den wenigsten meiner Werke jetzt noch möglich und zweitens genügt es mir, wenn ich sie bestimmten Lebensabschnitten zuordnen kann. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317650715354858?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317650715354858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317650715354858' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317650715354858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317650715354858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/gedichte-fr-gewisse-leute.html' title='Gedichte für gewisse Leute'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317602672624540</id><published>2004-08-22T13:57:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T14:00:26.726+02:00</updated><title type='text'>Außenwelt</title><content type='html'>Hat mich die Einsamkeit gequält,&lt;br /&gt;Sah weder Licht noch Sinn,&lt;br /&gt;Dann wart ihr gleich die "Außenwelt".&lt;br /&gt;Und ich - ich war hier drin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich grub mich wie ein Maulwurf ein,&lt;br /&gt;Und ließ mich einfach los.&lt;br /&gt;So wähl’t ich statt der "Außenwelt"&lt;br /&gt;Ein schwarzes Loch zum Trost.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trug ich nicht selber Schuld?&lt;br /&gt;Hab ich mich nicht belogen?&lt;br /&gt;Was klag ich über Grenzen,&lt;br /&gt;Die ich mir selbst gezogen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute festgestellt -&lt;br /&gt;Daran kann ich gewinnen:&lt;br /&gt;Ich bin ja selbst ein Teil der Welt.&lt;br /&gt;Nicht außen und nicht innen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinn geht es voran -&lt;br /&gt;Ich kann’s genau erkennen -&lt;br /&gt;Ich sag nie wieder “Außenwelt!”&lt;br /&gt;“Familie" will ich’s nennen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317602672624540?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317602672624540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317602672624540' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317602672624540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317602672624540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/auenwelt.html' title='Außenwelt'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109317583385292838</id><published>2004-08-22T13:51:00.000+02:00</published><updated>2004-08-22T13:57:13.853+02:00</updated><title type='text'>Hört mich jemand?</title><content type='html'>Er schlägt ein Buch auf.&lt;br /&gt;Der Autor reicht ihm seine Hand&lt;br /&gt;Und führt ihn durch ein Labyrinth.&lt;br /&gt;Er wandert durch Räume und Zeiten.&lt;br /&gt;Er spricht mit den Schatten des Schriftstellers&lt;br /&gt;Und lernt von ihnen,&lt;br /&gt;Und fühlt mit ihnen,&lt;br /&gt;Und kämpft mit ihnen.&lt;br /&gt;Aber immer ist er allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schaltet den Computer an&lt;br /&gt;Und wählt sich in das Netz der Netze.&lt;br /&gt;Er besucht Seiten rund um den Globus. Alleine!&lt;br /&gt;Er schreibt und erhält elektronische Post. Alleine!&lt;br /&gt;Er diskutiert in wohlbesuchten Foren. Alleine!&lt;br /&gt;Er trifft sich mit Masken in Chat-Kanälen. Alleine!&lt;br /&gt;Und wenn er genug von der Welt hat,&lt;br /&gt;dann schaltet er wieder ab.&lt;br /&gt;Er hat gefunden, was er gesucht hat.&lt;br /&gt;Aber er hat nicht gefunden, was er gebraucht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schaltet das Radio ein&lt;br /&gt;Und lauscht auf den Wetterbericht.&lt;br /&gt;Es wird wieder wärmer.&lt;br /&gt;Ist dort draußen überhaupt noch jemand,&lt;br /&gt;Oder ist's nur ein Tonband, das sich dreht.&lt;br /&gt;Er kann es nicht wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann klingelt das Telefon.&lt;br /&gt;Die Einsamkeit durchbricht ein wirklicher Mensch.&lt;br /&gt;Für eine halbe Stunde.&lt;br /&gt;Dann sitzt er in seinem Sessel und spürt,&lt;br /&gt;Dass sich etwas verändern könnte.&lt;br /&gt;Und er sagt: Ich hab noch zu tun!&lt;br /&gt;Und legt auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fest sind die Ketten, die ihn binden&lt;br /&gt;Und schwer die Gewichte, die ihn halten.&lt;br /&gt;Ob er sie nicht abschütteln will?&lt;br /&gt;Oder kann er es nicht?&lt;br /&gt;Braucht er dazu eine fremde Hand,&lt;br /&gt;Oder muß er es selbst vollbringen.&lt;br /&gt;Er kann nicht.&lt;br /&gt;Er will nicht.&lt;br /&gt;Er darf nicht.&lt;br /&gt;Oder wird er es eines Tages tun, von sich aus?&lt;br /&gt;Dann brechen die Ketten&lt;br /&gt;Und die Gewichte wiegen nichts mehr.&lt;br /&gt;Ja, er wird es schaffen!&lt;br /&gt;Wenn ihn doch nur jemand hören&lt;br /&gt;Und ganz verstehen könnte!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109317583385292838?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109317583385292838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109317583385292838' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317583385292838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109317583385292838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/hrt-mich-jemand.html' title='Hört mich jemand?'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109312206986228165</id><published>2004-08-21T22:56:00.000+02:00</published><updated>2004-08-21T23:01:09.863+02:00</updated><title type='text'>Ferienlyrik</title><content type='html'>Nach dieser für mich eher unerfreulichen Gruppe jetzt wieder zu angenehmeren Texten. Unter „Ferienlyrik“ fallen vor allem die nächsten beiden Gedichte, die mir immer wie die beiden Pole eines Magneten vorgekommen sind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109312206986228165?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109312206986228165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109312206986228165' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312206986228165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312206986228165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/ferienlyrik.html' title='Ferienlyrik'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109312147608323705</id><published>2004-08-21T22:46:00.000+02:00</published><updated>2004-08-21T22:51:16.083+02:00</updated><title type='text'>Die große Versuchung</title><content type='html'>Wann kommt endlich die große Versuchung zu mir?&lt;br /&gt;Wann stellt mich Gott, der Herr auf die Probe?&lt;br /&gt;Schon lange warte ich auf dich,&lt;br /&gt;Du bittersüßes Ungeheuer.&lt;br /&gt;Trittst du unerwartet in mein Leben,&lt;br /&gt;Gleich dem Blitzschlag, der die Bäume spaltet und die Nacht erhellt?&lt;br /&gt;Oder schleichst du dich auf leisen Sohlen an,&lt;br /&gt;Wie die wunderschöne Katze, die mit Samtpfoten auf Mäusejagd geht?&lt;br /&gt;Wissen werd’ ich das erst hinterher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wird es sein, wenn du, du große Versuchung&lt;br /&gt;da bist?&lt;br /&gt;Ich werd es spüren, wenn die Höllenhand des Teufels sanft meine Schenkel streichelt und die Haut verbrennt.&lt;br /&gt;Ich sehe, wie das Höllenfeuer flackert und mir zu Kopfe steigt.&lt;br /&gt;Ich rieche den wilden Duft von verbotenen Genüssen&lt;br /&gt;und höre deine Stimme!&lt;br /&gt;Deine Stimme, so engelhaft dämonisch&lt;br /&gt;und so höllisch wie Glocken aus dem Paradies.&lt;br /&gt;Du beugst dich nah zu meinem Ohr.&lt;br /&gt;Die Stimme senkst du nicht, denn jeder kann es hören.&lt;br /&gt;Unsere Liebe, so verboten sie auch ist, ist kein Geheimnis.&lt;br /&gt;Ein ferner Engel wartet ab&lt;br /&gt;ob ich dich vielleicht zurückweise.&lt;br /&gt;Doch mit Leib und Seele will ich dich...&lt;br /&gt;und dann ist es zu spät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, niemand wird uns heute trennen.&lt;br /&gt;Ich empfange dich mit offenen Armen.&lt;br /&gt;Ich umschließe dich so fest ich kann&lt;br /&gt;und bin doch selbst von dir gefangen.&lt;br /&gt;DU öffnest langsam deinen Mund und küßt mich.&lt;br /&gt;Welch heiße Glut flammt da zwischen unseren Lippen&lt;br /&gt;und strömt von deinem Leib in meinen Mund&lt;br /&gt;Tausend Giftschlangen tanzen auf meiner Zunge,&lt;br /&gt;und du allein besitzt die Flöte sie zu bändigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du kommst mir näher, größte der Versuchungen.&lt;br /&gt;Viel zu nahe, und doch sind wir einander fern.&lt;br /&gt;Ich kenne deinen Geist nicht und du auch nicht den meinen.&lt;br /&gt;Und doch suchen wir ewige Einheit in der Sünde.&lt;br /&gt;Eine Einheit fester als der kalte Stahl,&lt;br /&gt;und nur Liebe kann sie lösen.&lt;br /&gt;Ich frage dich.&lt;br /&gt;Du sagst ja.&lt;br /&gt;Und so geschieht es in einer Sternenlosen Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie ist es hinterher?&lt;br /&gt;Wird mir nicht etwas fehlen?&lt;br /&gt;Wie wird er sein,der nebelkalte Morgen nach der heißen Nacht?&lt;br /&gt;Werden meine Lippen ausgebrannt und öde schmecken&lt;br /&gt;ohne das Feuer deines Kußes?&lt;br /&gt;Werden meine Hände mir verdorren,&lt;br /&gt;mit denen ich dich ganz und gar umschlungen&lt;br /&gt;und an geheimsten Stellen berührt habe?&lt;br /&gt;Werden mein Körper, meine Seele und mein Geist noch so sein wie vorher?&lt;br /&gt;Oder werden meine Lippen voller scheinen,&lt;br /&gt;und meine Hände kräftiger und zärtlich?&lt;br /&gt;Werden Körper, Seele und auch Geist vielleicht viel reifer sein,&lt;br /&gt;und sich zu einem neuen Menschen formen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All dies weiß ich nicht sicher.&lt;br /&gt;Doch eins steht fest:&lt;br /&gt;Ich werd es bald erfahren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zurück&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109312147608323705?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109312147608323705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109312147608323705' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312147608323705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312147608323705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/die-groe-versuchung.html' title='Die große Versuchung'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109312115202967362</id><published>2004-08-21T22:39:00.000+02:00</published><updated>2004-08-21T22:45:52.030+02:00</updated><title type='text'>Rose ohne Dornen</title><content type='html'>Schenk mir eine Rose!&lt;br /&gt;Gib mir keine Blume aus Kindertagen,&lt;br /&gt;Als die Gärtnerin die Dornen von der Rose schnitt,&lt;br /&gt;Damit die weichen Kinderhände nicht verletzt würden,&lt;br /&gt;Wenn sie die zarte Blume streicheln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein! Schenk mir die Rose&lt;br /&gt;Und schenk mir die Dornen!&lt;br /&gt;Ich will den holzigen Stengel umklammern,&lt;br /&gt;Bis mir die Fingerkuppen bluten!&lt;br /&gt;Ich will die frischen grünen Blätter liebkosen,&lt;br /&gt;Und mir die ganze Hand aufschlitzen!&lt;br /&gt;Ich will die Blüte küssen,&lt;br /&gt;Diese Blüte mit dem einzigartigen Duft der schweren Liebe.&lt;br /&gt;Und nach diesem Kuß will ich Blut schmecken,&lt;br /&gt;Wie es aus den aufgerissenen Lippen quillt&lt;br /&gt;Und auf meine Zunge tropft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O, du Rose ohne Dornen!&lt;br /&gt;Welch kümmerlich Gewächs du doch bist!&lt;br /&gt;Schenk mir eine Rose!&lt;br /&gt;Gib mir keine Blume aus Kindertagen,&lt;br /&gt;Als die Gärtnerin die Dornen von der Rose schnitt,&lt;br /&gt;Damit die weichen Kinderhände nicht verletzt würden,&lt;br /&gt;Wenn sie die zarte Blume streicheln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein! Schenk mir die Rose&lt;br /&gt;Und schenk mir die Dornen!&lt;br /&gt;Ich will den holzigen Stengel umklammern,&lt;br /&gt;Bis mir die Fingerkuppen bluten!&lt;br /&gt;Ich will die frischen grünen Blätter liebkosen,&lt;br /&gt;Und mir die ganze Hand aufschlitzen!&lt;br /&gt;Ich will die Blüte küssen,&lt;br /&gt;Diese Blüte mit dem einzigartigen Duft der schweren Liebe.&lt;br /&gt;Und nach diesem Kuß will ich Blut schmecken,&lt;br /&gt;Wie es aus den aufgerissenen Lippen quillt&lt;br /&gt;Und auf meine Zunge tropft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O, du Rose ohne Dornen!&lt;br /&gt;Welch kümmerlich Gewächs du doch bist!&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109312115202967362?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109312115202967362/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109312115202967362' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312115202967362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312115202967362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/rose-ohne-dornen.html' title='Rose ohne Dornen'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109312075330133895</id><published>2004-08-21T22:36:00.000+02:00</published><updated>2004-08-21T22:39:13.300+02:00</updated><title type='text'>Stark</title><content type='html'>Im Moment fühl ich mich gut.&lt;br /&gt;Ich würde sogar sagen: Mir gehts bestens!&lt;br /&gt;Ich spür die Energie der Möglichkeiten,&lt;br /&gt;und weiß nicht wohin damit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O, was ich jetzt alles tun könnt:&lt;br /&gt;Gebt mir ne Klampfe und ich spiel euch auf,&lt;br /&gt;obwohl ich gar nicht klampfen kann.&lt;br /&gt;Fragt mich einer: kennst du nen neuen Witz?&lt;br /&gt;Dann erzähl ich gleich den schlimmsten der mir Einfällt&lt;br /&gt;und lache selber drüber.&lt;br /&gt;Obwohl mich mancher dafür haßen wird.&lt;br /&gt;Wenn jetzt ein Mädchen zu mir käme,&lt;br /&gt;das mir ne heiße Nacht verspräche:&lt;br /&gt;Ich würde sagen: Komm schon her!&lt;br /&gt;Obwohl ich mir am nächsten Morgen&lt;br /&gt;die Kugel geben würd!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Moment fühl ich mich STARK!&lt;br /&gt;Man kanns nicht anders sagen.&lt;br /&gt;Ich greif mir den Moment,&lt;br /&gt;umklammre ihn,&lt;br /&gt;halt ihn ewig fest.&lt;br /&gt;Obwohl ich weiß, dass ich in wenigen Sekunden&lt;br /&gt;schon wieder schwach und klein sein werde!&lt;br /&gt;Oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zurück&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109312075330133895?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109312075330133895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109312075330133895' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312075330133895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109312075330133895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/stark.html' title='Stark'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109311994413734244</id><published>2004-08-21T22:18:00.000+02:00</published><updated>2004-08-21T22:25:44.136+02:00</updated><title type='text'>Texte, die mir fremd geworden sind</title><content type='html'>Die nächste Gruppe setzt sich aus Texten zusammen, hinter denen ich heute nicht mehr voll stehen kann. Teilweise kann ich sie nicht mehr ganz nachvollziehen, teilweise hat sich meine Sicht der Dinge etwas verscoben... aber all diese Gedichte sind mir fremd geworden. Dennoch will ich sie online stellen, denn so fremd sind sie mir nun auch nicht, dass ich sie verschwinden lassen will. Ein Schriftsteller muß auch mit solchen Texten leben können. Ich plane übrigens, einen kurzen Aufsatz über meinen heutigen Blick auf diese Gruppe zu schreiben, der später auch auf dieser Seite erscheinen soll.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109311994413734244?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109311994413734244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109311994413734244' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109311994413734244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109311994413734244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/texte-die-mir-fremd-geworden-sind.html' title='Texte, die mir fremd geworden sind'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109260027311723067</id><published>2004-08-15T21:59:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T22:04:33.116+02:00</updated><title type='text'>Eine Vision</title><content type='html'>An einem regnerischen Novemberabend saß ich alleine in meinem Arbeitszimmer und hatte mich über die heilige Schrift gebeugt. Schon fast im Halbschlaf ließ&lt;br /&gt;ich meine Augen immer noch über die langen Versreihen gleiten, als ich plötzlich eine Stimme hörte, die donnernd und allmächtig zu mir sprach:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Fürchte dich nicht, sterblicher!”&lt;br /&gt;Ich fürchtete mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mich lange genug gefürchtet hatte fragte ich die Stimme: “Wer spricht zu mir?” Die Stimme antwortete mit einem Tonfall, der an einen einstudierten&lt;br /&gt;Theatertext erinnerte: “Gott der Herr ist es, mein Sohn. Der allmächtige Vater. Der Schöpfer des Himmels und der Erde. Der mächtige Herr Zebaoth, der da&lt;br /&gt;ist und da war und der da sein wird von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Amen.” echote ich, da mir gerade nichts geistreicheres Einfiel. Die Stimme sprach weiter: “Dies, o sterblicher, ist eine Vision. Sie enthält die letzten&lt;br /&gt;Antworten auf die Fragen nach Gott, der Welt und dem Leben!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Oh” machte ich, was noch geistloser als “amen” klang. Aber wenigstens war es in diesem Fall besser als “O Gott!”, was mir eigentlich auf der Zunge gelegen&lt;br /&gt;hatte. Die Stimme machte eine längere Pause und sprach dann in wohl gewählten Worten zu mir:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Die Wahrheit, o Ebenbild des Herrn, ist folgende: Es gibt keinen Gott. Der Vater, der allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde der da ist und&lt;br /&gt;der da war und der da sein wird von Ewigkeit zu Ewigkeit, dieser Herr Zebaoth existiert nicht. Dies, O Prophet Gottes, sagt dir der allmächtige Herr, der&lt;br /&gt;Schöpfer des Himmels und der Erde...”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich wieder zu mir kam saß ich etwas schwitzend in meinem Sessel. Auf meinem Schoß lag die Bibel. Sie war noch aufgeschlagen. Ich nahm sie, klappte sie&lt;br /&gt;zu und stellte das abgegriffene Buch zurück an seinen Platz ins Regal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe übrigens davon abgesehen, die Botschaft des nichtexistierenden Herrn, die mir durch denselben an diesem mehr oder minder geheiligten Novemberabend&lt;br /&gt;verkündet wurde zu verbreiten. Mir sind auch nicht die letzten Erkenntnisse über das Leben, die Welt und Gott zu Teil geworden. Nur eines habe ich aus&lt;br /&gt;dieser Vision gelernt: Wenn du ein Mensch bist, der Unstimmigkeiten, Widersprüche und Ungereimtheiten leicht erkennt und dem diese Dinge sehr zu schaffen&lt;br /&gt;machen, dann lies nie vor dem Schlafengehen die Bibel. Es könnte eine unruhige Nacht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Mädchen, dem ich den "kleinen Prinzen" vorgelesen habe. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109260027311723067?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109260027311723067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109260027311723067' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109260027311723067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109260027311723067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/eine-vision.html' title='Eine Vision'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259993280887288</id><published>2004-08-15T21:47:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T21:58:52.806+02:00</updated><title type='text'>Vollmond</title><content type='html'>Bernd weiß nicht, warum er eigentlich aufgewacht ist. Die Nacht ist so dunkel wie immer, es ist angenehm kühl im Raum und Lärm gibbt es auch nicht. Es ist&lt;br /&gt;eigentlich eine ganz normale Nacht. Eine Nacht zum gut schlafen, zum durchschlafen, vielleicht sogar zum verschlafen. Trotzdem ist Bernd jetzt wach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bett neben ihm liegt Hannes. Die beiden müssen sich das einzige Doppelzimmer der WG teilen. Eigentlich wollte keiner von ihnen, aber es gibt eben Dinge&lt;br /&gt;die man muß. Die ersten paar Tage gingen auch gut und waren angenehm. Beide hatten Rücksicht aufeinander genommen. Genauergesagt gab es ja überhaupt keine&lt;br /&gt;Streitpunkte, in denen man Rücksicht hätte nehmen oder fordern können. Das WG-Leben plätscherte dahin wie ein Bach auf einer Sommerwiese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bernd ist absolut kein Nachtmensch. Trotzdem verspürt er jetzt keine Müdigkeit. Er langt nach seiner Taschenuhr auf dem Nachttisch und sieht auf die langsam&lt;br /&gt;kriechenden Zeiger. Halb zwei. Es ist also mitten in der Nacht und noch lange bis zum Morgen. Der Gedanke an die langen Stunden, die er vielleicht&lt;br /&gt;noch wachliegen muß, bedrückt ihn nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob Hannes auch wach ist? Bernd lauscht in die Dunkelheit. Er lag oft mal nachts wach und lauschte der stummen Stimme der Nacht. Diese Stimme kennt alle&lt;br /&gt;Märchen der Welt und weiß sie zu erzählen wie ein menschlicher Mund es wohl nie können wird. Aber jetzt lauscht Bernd auf etwas anderes.Er versucht die&lt;br /&gt;Dunkelheit und die Stille mit seinen Ohren zu durchdringen. Er hört Hannes leises Atmen. Es geht regelmäßig. Also schläft er wohl. Bernd läßt sich zurücksinken.&lt;br /&gt;Zurück in die wohlige Wärme der Decke und des Kissens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einiger Zeit hört er, wie neben ihm der Stöpsel von einer Wasserflasche gedreht wird. Hannes ist also doch wach. Jetzt vernimmt Bernd die harten Schluckgeräusche,&lt;br /&gt;die ihm anzeigen, dass Hannes sich einen Schluck Wasser aus der Flasche genehmigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Na, auch wach?” fragt Bernd.&lt;br /&gt;“Schon irgendwie.” meint Hannes und verschließt die Flasche wieder.&lt;br /&gt;"Hab ich dich geweckt?” fragt Bernd.&lt;br /&gt;“Nein” meint Hannes. “Ich bin einfach so aufgewacht. Weiß auch nicht warum.”&lt;br /&gt;“Vielleicht liegts am Vollmond.”&lt;br /&gt;“Wie meinst du das?”&lt;br /&gt;“Naja, manche Leute können bei Vollmond halt nicht richtig tief schlafen. Das hab ich mal gelesen.”&lt;br /&gt;“Kann ich mir nicht vorstellen.”&lt;br /&gt;“Warum nicht?”&lt;br /&gt;“Der Mond ist doch nur ein Stück lebloses Gestein. Wie sollte ein von der Sonne angeleuchteter Felsbrocken so weit weg unseren Schlaf beeinflußen können.&lt;br /&gt;Das kann ich mir nicht denken.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine Pause tritt ein. Dann sagt Bernd:&lt;br /&gt;“Aber der Zyklus der Frau wird doch auch durch den Mond gesteuert. Glaub ich jedenfalls. Und Ebbe und Flut...”&lt;br /&gt;“Glaubst du alles was du liest?”&lt;br /&gt;Bernd setzt sich auf.&lt;br /&gt;“Natürlich nicht. Aber das ist ja wissenschaftlich erwiesen...”&lt;br /&gt;“Ist es denn auch wissenschaftlich erwiesen, dass der Mond die Leute nicht schlafen läßt?”&lt;br /&gt;“Ich glaube nicht. Aber es gibt sehr alte Quellen, die dafür sprechen. Glaubst du eigentlich an übersinnliche Phänomene?”&lt;br /&gt;“an was?”&lt;br /&gt;“Naja, an Magie, Geistererscheinungen und Gedankenlesen? Sowas meine ich.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hannes überlegt und setzt sich auch auf. Nach einiger Zeit sagt er dann “Nein.” "Warum nicht?” fragt Bernd.&lt;br /&gt;“Ich kann's mir nicht vorstellen. das ist doch gegen die Wissenschaft.”&lt;br /&gt;“Die Wissenschaft kann eben noch nicht alles erklären. Es gibt doch zum Beispiel so viele Bücher über die Magie. Kaum ein anderes Thema hat die Menschen&lt;br /&gt;so beschäftigt, wenn man mal von der Liebe absieht. Es gibt so viele Texte über die wahre Magie...”&lt;br /&gt;“Eben!” sagt Hannes eine Spur lauter. Mit einem Lächeln in der Stimme fährt er dann fort: “Es gibt zu viele Bücher über Magie. Schau dir doch mal so einen&lt;br /&gt;Esoterikladen an. Da stehen Regale voller Bücher. Jeder Buchrücken verspricht dir die einzig wahre Magie. In jedem Buch steht etwas anderes. Wahrscheinlich&lt;br /&gt;ist nichts davon wahr.”&lt;br /&gt;“Vielleicht,” meint Bernd überlegend, “Ist von jedem magischen System nur ein kleiner Teil wahrheit. So eine Art goldener Kern in einer schwarzen Schale.&lt;br /&gt;Man braucht erfahrung und Geschick um durch die Schichten dieser Hülle zu kommen und endlich den Goldkern in händen zu halten. Der Goldkern wäre dann doch&lt;br /&gt;die reine Wahrheit über das Universum.”&lt;br /&gt;“Aber es kann doch keine tausend wahrheiten geben.” meint Hannes. “es kann doch immer nur eines richtig sein.”&lt;br /&gt;“hmm!” macht Bernd. “Dann hat man tausend schöne goldene Kerne. Und was würde man damit dann machen? Ich jedenfalls würde damit spielen. Ich würde sie übereinander&lt;br /&gt;stapeln, sie mischen oder nachsehen, ob man sie nicht ineinanderfügen kann. Das ergäbe dann ja eine große, goldene Figur. Und diese Figur, facettenreich&lt;br /&gt;und einmalig, wäre dann die reine Wahrheit!”&lt;br /&gt;Schweigen.&lt;br /&gt;“Hannes?”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ist gerade eingeschlafen. “Macht nichts!” denkt Bernd. “Ist ja schon spät. Ob ich die Kerne nicht zusammenbauen könnte? Ach was rede ich denn da überhaupt?&lt;br /&gt;Unglaublich, wie verrückt einen dieser scheiß Vollmond doch machen kann!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** *** &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein solches Gespräch hat nie stattgefunden. Genauergesagt war kein Gespräch zwischen uns beiden erinnerungswürdig, jedenfalls nicht für mich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259993280887288?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259993280887288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259993280887288' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259993280887288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259993280887288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/vollmond.html' title='Vollmond'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259918628874898</id><published>2004-08-15T21:43:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T21:46:26.286+02:00</updated><title type='text'>Wenn du träumst</title><content type='html'>Manchmal wache ich nachts davon auf, dass du träumst. Du träumst sehr laut und unruhig, denn du hast einen Alptraum. Du wälzt dich im Bett umher und schreist&lt;br /&gt;mehrmals gedämpft auf. Wahrscheinlich bist du jetzt schweißgebadet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hast du Angst. Man hört es an deiner Stimme. Ich brauche nicht zu wissen, welche Bilder du im Moment vor dir siehst. Ich weiß auch so, dass es schlimme&lt;br /&gt;Bilder sein müssen. In diesem träumenden Alpdruckzustand wirkst du merkwürdig natürlich. Den ganzen Tag gibst du dich so, als hättest du vor nichts Angst.&lt;br /&gt;Aber in der Nacht holt sie dich ein, die Furcht. Sie ist ein Ungeheuer, dass man nie ganz abschütteln kann. Weil der Mensch ein Mensch ist, hat er Angst.&lt;br /&gt;In deinen Alpträumen bist du verletzlich. Da kannst du dich nicht verstecken oder verstellen. Dir werden deine Ängste vor Augen geführt, und es ist wichtig,&lt;br /&gt;einen solchen Traum gut zu erinnern, damit man sich seinen Ängsten stellen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal wachst du dann auf und fragst mich, ob du mich geweckt hättest. Du hättest nämlich ein wenig schlecht geträumt. "Schlaf weiter." sage ich dann&lt;br /&gt;zu dir und drehe mich auf die andere Seite. Du tust das ebenfalls und langsam verschwindet die Gänsehaut, die du mir durch deine halbstummen Schreie eingejagt&lt;br /&gt;hast, die du immer ausstößt wenn du träumst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259918628874898?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259918628874898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259918628874898' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259918628874898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259918628874898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/wenn-du-trumst.html' title='Wenn du träumst'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259898772325504</id><published>2004-08-15T21:32:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T21:43:07.723+02:00</updated><title type='text'>In der Kälte - Gedichte aus dem Doppelzimmer</title><content type='html'>Obgleich einige der vorigen Texte auch schon entstanden sind, als ich aus meinem heißgeliebten Einzel- in ein Doppelzimmer umziehen mußte, sind die nächsten paar Texte ganz speziell von dieser Erfahrung geprägt. Meine Zeit im Doppelzimmer ist durch eine große Kälte gekennzeichnet: Mein Zimmergenosse war ein Frischluftfanatiker und ließ selbst im eisigsten Winter nachts die Fensterflügel offenstehen. Die äußere Kälte spiegelte sich auch in meinem Innern wieder, und das lag nicht nur an der Zugluft. Eine Beschreibung dieses Zustandes findet sich ja schon im Schloß. Die Zeit im Doppelzimmer war aber auch geprägt von meinen beginnenden Zweifeln an der christlichen Religion und meinem Interesse für Esoterik in allen Formen. Bücher, die mich zu dieser Zeit begleiteten waren Werke von Franz Bardon, dem großen Dichter Aleister Crowley und Rene Egli mit seinem "Lolaprinzip". Abschluß aber auch Höhepunkt fand diese Suche in "alles was du willst" von Michael Buchholz, einem der kompaktesten Werke über positives Denken, in dem alle Lügen dieser Weltanschauung zusammengetragen wurden. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259898772325504?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259898772325504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259898772325504' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259898772325504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259898772325504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/in-der-klte-gedichte-aus-dem.html' title='In der Kälte - Gedichte aus dem Doppelzimmer'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259830308852547</id><published>2004-08-15T21:27:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T21:31:43.090+02:00</updated><title type='text'>Euer Kreis</title><content type='html'>Manche Leute sagen zu mir:&lt;br /&gt;"Du fühlst dich doch nur wohl, wenn du im Mittelpunkt eines Kreises stehst, der sich möglichst schnell um dich dreht!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich antworte ihnen meistens:&lt;br /&gt;"Ich bin oft der Mittelpunkt eines Kreises. Früher wurde ich oft zum Mittelpunkt gemacht und habe es genossen. Als ich hierher kam, war ich einer unter&lt;br /&gt;vielen. Ich habe oft versucht, mir meinen alten Platz, meinen erhöhten Stuhl, zu sichern. Doch das war nicht der richtige Weg.&lt;br /&gt;Manchmal mache ich mich zum Mittelpunkt, um andere zu erfreuen oder zu unterhalten. Ich halte Büttenreden, damit die Leute etwas zu Lachen bekommen, und&lt;br /&gt;ich lese vor, um anderen Menschen das zu vermitteln, was ich einmal gelesen habe. Wenn ich dann also auf meiner erhöhten Plattform stehe, dann steigen&lt;br /&gt;meine Füße manchmal noch höher, als ich eigentlich will. Ich glaube nicht, dass ich einmal wirklich überheblich oder angeberisch gewesen bin. Verzeiht&lt;br /&gt;mir meine verborgenen Sünden.&lt;br /&gt;In beiden Fällen fühle ich mich nicht immer wohl. Am Besten geht es mir, wenn ich zu den Leuten gehöre, die den Kreis bilden. Ich halte die Hände meiner&lt;br /&gt;Freunde, damit sie nicht fallen, und meine Freunde halten mich fest, damit ich von der ständigen Drehung des Kreises nicht ins Straucheln gebracht werde.&lt;br /&gt;Manchmal packt einer von uns zu fest zu und verhindert damit eine Bewegung des umklammerten. Manchmal ist ein Griff zu leicht geschlossen, oder einer von&lt;br /&gt;uns möchte den Anderen sogar zu Fall bringen. Eines der verwerflichsten Dinge im Leben ist, wenn jemand einem Menschen schadet, der ja nur Halt bei ihm&lt;br /&gt;sucht.&lt;br /&gt;Ab und zu rutsche ich in die Mitte des Kreises. Dann bin ich kurz der Mittelpunkt. Manchmal ist dies sogar mein Platz. Aber wenn dies nicht so ist, werde&lt;br /&gt;ich hoffentlich an den Kreisrand zurückgezogen. Es kann dann natürlich auch passieren, dass ich aus dem Kreis ausgestoßen werde. Dann bin ich selbst ein&lt;br /&gt;Kreis, der sich nur um sich selbst dreht.&lt;br /&gt;Dieses Gefühl wünsche ich keinem!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein größter Wunsch ist es, alle Menschen zu einem großen, bunten Kreis der Liebe zu vereinen. Jeder wird wissen, wo er zu stehen hat. Keiner wird die Hände&lt;br /&gt;seines Nachbarn schmerzhaft umklammern oder zu locker halten. Wenn so ein Kreis geformt ist, dann wird ein herrlicher Mittelpunkt entstehen. Im Erkennen&lt;br /&gt;dieses Mittelpunktes formt sich der Kreis dann zu seiner vollkommenen Schwester, der Kugel."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259830308852547?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259830308852547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259830308852547' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259830308852547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259830308852547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/euer-kreis.html' title='Euer Kreis'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259803084767870</id><published>2004-08-15T21:23:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T21:27:10.846+02:00</updated><title type='text'>Einfach so</title><content type='html'>Warum sehe ich jetzt auf die Uhr?&lt;br /&gt;Sehe ich jetzt auf die Uhr,&lt;br /&gt;Damit ich weiß wie spät es ist,&lt;br /&gt;Oder sehe ich jetzt auf die Uhr,&lt;br /&gt;Damit ich etwas zu tun habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum laufe ich jetzt ziellos umher?&lt;br /&gt;Laufe ich ziellos umher,&lt;br /&gt;Weil es vielleicht jemand gibt, zu dem ich gehen könnte,&lt;br /&gt;Oder laufe ich ziellos umher,&lt;br /&gt;Weil ich hoffe, das heute noch etwas passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum sitze ich jetzt hier und schreibe?&lt;br /&gt;Sitze ich jetzt hier und schreibe,&lt;br /&gt;Damit ich etwas zu tun habe,&lt;br /&gt;Oder sitze ich jetzt hier und schreibe,&lt;br /&gt;Weil ich hoffe, das heute noch etwas passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze hier&lt;br /&gt;Und schreibe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Einfach so" und "das Schloß" entstanden kurz hintereinander am selben Abend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259803084767870?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259803084767870/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259803084767870' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259803084767870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259803084767870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/einfach-so.html' title='Einfach so'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259759207933654</id><published>2004-08-15T21:19:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T21:22:57.936+02:00</updated><title type='text'>Test</title><content type='html'>Sprechprobe... eins zwei drei... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle gab es die ersten unerklärlichen technischen Schwierigkeiten mit Blogger. Hoffe mal, das waren für lange Zeit die einzigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259759207933654?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259759207933654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259759207933654' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259759207933654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259759207933654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/test.html' title='Test'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109259469711966296</id><published>2004-08-15T20:27:00.000+02:00</published><updated>2004-08-15T20:31:37.120+02:00</updated><title type='text'>Das Schloß</title><content type='html'>Der Raum in dem ich lebe&lt;br /&gt;Wird kälter, jede Nacht.&lt;br /&gt;Durch tausend Fenster fährt schneidender Wind&lt;br /&gt;Und krallt mir mit schwarzkalten Nägeln ins Fleisch.&lt;br /&gt;Von den Wänden strahlt Frost.&lt;br /&gt;Von der Decke fällt Schnee.&lt;br /&gt;Wo er mich trifft verbrennt meine Haut&lt;br /&gt;Und vernarbt meine Seele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze inmitten von Eis und Schnee,&lt;br /&gt;Und meine Augen füllen sich mit Tränen.&lt;br /&gt;Sie fließen mir über, die halbtoten Augen.&lt;br /&gt;Das Wasser läuft mir &lt;br /&gt;In verschlungenen Linien &lt;br /&gt;Die Wange hinunter&lt;br /&gt;Und erstarrt in der eiskalten Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Tränen sind zu Kristallen geworden.&lt;br /&gt;Sie sind wunderschön, wie nur die Trauer sie formt.&lt;br /&gt;Ich sammle sie auf vom erfrorenen Boden&lt;br /&gt;Und baue aus ihnen ein Schloß.&lt;br /&gt;Ein Schloß mit Zinnen und Türmen.&lt;br /&gt;Ein Schloß mit Gängen und Sälen.&lt;br /&gt;Ein Schloß, umgeben von Gärten, so weit wie das Meer.&lt;br /&gt;Ein Schloß nur für dich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109259469711966296?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109259469711966296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109259469711966296' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259469711966296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109259469711966296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/das-schlo.html' title='Das Schloß'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204759955647702</id><published>2004-08-09T12:29:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T12:33:19.556+02:00</updated><title type='text'>Für meine Taschenuhr</title><content type='html'>Goldne Uhr an dünner Kette,&lt;br /&gt;ich finde, dass es an der Zeit ist dich zu loben.&lt;br /&gt;Denn einmal sollst auch du erfahren&lt;br /&gt;wie wichtig du mir bist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistens lagst du gut verwahrt&lt;br /&gt;in meinem Nachttisch. Griffbereit&lt;br /&gt;wenn ich Nachts mal nicht schlafen konnte&lt;br /&gt;und wissen wollte, wie lange ich noch wachen muß&lt;br /&gt;bis es endlich morgen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dein Ticken, liebe Uhr, ist unvergleichlich.&lt;br /&gt;Hell und rhythmisch sagt es mir: Kopf hoch!&lt;br /&gt;Egal was auch geschieht,&lt;br /&gt;das Leben, das wird weitergehen&lt;br /&gt;und mit der Zeit, da werden sich die Zeiten wohl schon ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab und zu hab ich dich mitgenommen,&lt;br /&gt;wenn ich an einer Haltestelle warten mußte.&lt;br /&gt;An deiner leichten Kette hab ich dich getragen.&lt;br /&gt;So warst du immer sicher vor den Menschen,&lt;br /&gt;die so eine goldne Uhr gern haben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, kleine Freundin, ohne dich,&lt;br /&gt;da säh' die Zeit für mich ganz anders aus.&lt;br /&gt;Nachts kein leises ticken&lt;br /&gt;und tags die leere Tasche ohne Uhrenkette,&lt;br /&gt;da würde mir doch wirklich etwas fehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben: ab und zu hast du mir den Dienst versagt.&lt;br /&gt;Aber böse bin ich dir deswegen nicht.&lt;br /&gt;Denn was so eine rechte Taschenuhr - vergoldet und mit Kette - ist,&lt;br /&gt;die bleibt auch manchmal stehen!&lt;br /&gt;Und außerdem war ich meist Schuld daran,&lt;br /&gt;weil ich leider versäumte&lt;br /&gt;dich wieder aufzuziehen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204759955647702?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204759955647702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204759955647702' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204759955647702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204759955647702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/fr-meine-taschenuhr.html' title='Für meine Taschenuhr'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204733870111951</id><published>2004-08-09T12:22:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T12:28:58.700+02:00</updated><title type='text'>Die letzte Szene II</title><content type='html'>Sie befand sich 10000 Meter über der Erde. Hier oben gab es nur sie und das monotone Summen des Bordmotors, der das kleine Fluggerät antrieb. Weit unter&lt;br /&gt;ihr lag der Erdboden, längst erfroren und mit ewigem Eis überzogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flug brauchte viel Konzentration. Ihre Hände hielten den Steuerknüppel, der ihr wie eine Leine für ein blindes Tier vorkam. Sie saß in einem blinden&lt;br /&gt;Wesen, dem der Weg gezeigt werden mußte. Würde die Maschine nicht gleich aus der Bahn fallen, sobald sie den Knüppel fahren ließ? Die Maschine konnte nicht&lt;br /&gt;selber sehen. Sie würde beharrlich auf jedes Hindernis prallen oder wie ein Felsbrocken auf den Spiegel aus Eis stürzen, der unter ihr lag. Das Mädchen&lt;br /&gt;und die Maschine hatten einen ungeschriebenen Vertrag geschlossen: Der Mensch zeigt der Maschine einen sicheren Weg durch das Leben, und das Gerät wird&lt;br /&gt;keine unvorhergesehenen Handlungen ausführen. Es wird beispielsweise nicht einfach den Motor verstummen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Augen hingen auf dem Monitor, der ihr die Welt um sie herum und unter ihr zeigte. Sie hatte schon lange das Interesse an diesen Bildern verloren. Viel&lt;br /&gt;lieber würde sie sich jetzt im Eis spiegeln. Sie war nicht eitel, aber ihre Schönheit war ihr bewußt. In dieser kalten Einöde wollte sie etwas schönes&lt;br /&gt;sehen, und wenn hier keine Schönheit war, dann sollte wenigstens das Bild einer Schönheit im ewigen Spiegel erscheinen. War sie deshalb ins ewige Eis aufgebrochen,&lt;br /&gt;um Schönheit zu suchen? Sie wußte es nicht. War sie nicht hierer geflohen? War sie nicht auf der Flucht vor Ihm?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war unscheinbar und zurückhaltend in seinem Wesen. Sie wußte,&lt;br /&gt;dass er sie liebte. Sie hatten nie ein bedeutsames Wort miteinander gewechselt, aber seine Liebe behielt er über Monate und Jahre. Seine Gefühle hatte&lt;br /&gt;er ihr nie gestanden, aber beide wußten, was zu wissen war. Aus ihrem Mund kam ein Seufzen. Durch ihre Stimme klang es wie eine zart gespielte Violine. War&lt;br /&gt;sie allein ins ewige Eis geflogen, um dieser grenzenlosen, begründet-unbegründeten Liebe zu entgehen? Oder floh sie, um ihm ihre Schönheit vorzuenthalten?&lt;br /&gt;Sie fuhr mit den zartweichen Händen die Formen und Konturen ihres schlanken Körpers nach. Durch die dicke Jacke ahnte man weibliche Rundungen in Perfektion&lt;br /&gt;und seidige Haut. Sie blickte nach unten. Der Boden der Maschine schien durchsichtig zu werden. Sie schaute durch den Boden der jetzt führerlosen Maschine&lt;br /&gt;direkt in den ewigen Spiegel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Motor hörte auf zu summen, als ihre ersten Tränen auf dem Metallboden des Fluggeräts zerflossen. Die plötzliche Stille trieb ihr nur noch mehr Tränen&lt;br /&gt;in die Augen. Auf dem Monitor vor ihr wurde die Erde größer, als das blinde Flugzeug dem Eis entgegenstürzte. Das Mädchen war traurig und glücklich zugleich, denn&lt;br /&gt;sie hatte mit einem Mal im ewigen Spiegel die Antwort auf ihre Frage gesehen. Sie nahm diese Erkenntnis mit, als die Maschine aufschlug und zerbrach. Blut,&lt;br /&gt;Tränen und Liebe schmolzen das Eis um sie herum: die geliebte Schönheit, zerbrochen auf dem ewigen Spiegel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am anderen Ende der Welt hört Er von dem tödlichen Unfall. Nach einiger Zeit fliegt auch er ins ewige Eis und besieht sich das neue Wunder: Das Bild seiner&lt;br /&gt;ewig geliebten Schönheit für alle Zeiten sichtbar im Eis; Darunter der kalte Boden der Arbeit, in die man sich eingräbt, bis man nichts mehr fühlt; Und&lt;br /&gt;im Wind ein Wiederhall ihrer Stimme: Jener Stimme, wegen der er sie geliebt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Mädchen mit der schönsten Stimme.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204733870111951?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204733870111951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204733870111951' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204733870111951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204733870111951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/die-letzte-szene-ii.html' title='Die letzte Szene II'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204693620254689</id><published>2004-08-09T12:15:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T12:22:16.203+02:00</updated><title type='text'>Die letzte Szene</title><content type='html'>Als ich die Augen aufschlug lag ich in meinem Zimmer auf meinem Bett. Obwohl kein Licht brannte war es angenehm hell. Ich atmete flach und sog den vertrauten&lt;br /&gt;Duft des Raumes ein, in dem ich den Großteil meines Lebens verbracht hatte.&lt;br /&gt;Dann merkte ich, dass sie da war.&lt;br /&gt;Sie saß auf einem Stuhl neben meinem Bett und wartete. Ihr Atem ging regelmäßiger und stärker als meiner. Kein Wunder, denn in ihr steckte ja noch so viel&lt;br /&gt;Lebenskraft. Ich richtete mich etwas auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hallo!!" sagte ich.&lt;br /&gt;"Hallo!" erwiderte sie. Und nach einer Pause: "Du wolltest mich noch einmal sehen."&lt;br /&gt;"Bist du gerne gekommen?"&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;"Darf ich deine Hand halten?"&lt;br /&gt;Zaghaft und doch ohne Furcht legte sie ihre Hand in meine. Ich fühlte die schlanken Finger und die warme, über die Knöchel gebreitete Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich muß gehen." erklärte ich ihr.&lt;br /&gt;"Ich weiß." sagte sie mit einer Spur Trauer in der Stimme. "Es tut mir so Leid."&lt;br /&gt;Ich streichelte sacht ihre Hand. "Es ist nicht deine Schuld. Weißt du eigentlich, dass ich dich sehr mag?"&lt;br /&gt;Ich wußte dass sie nickte.&lt;br /&gt;"Ich mag dich auch." sagte sie dann mit leicht schwankender Stimme.&lt;br /&gt;"Komm zu mir!" bat ich. Sie glitt von ihrem Stuhl in meine Arme. Ich drückte sie an mich und küßte sie.&lt;br /&gt;"Wir sind füreinander bestimmt." flüsterte ich.&lt;br /&gt;"Ich habe es schon immer geahnt" flüsterte sie zurück. "Aber irgendwie hat uns das Leben immer auseinandergetrieben. Wie die Wellen auf dem Meer."&lt;br /&gt;Ich lächelte. "Wir hätten schwimmen müssen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist meine Schuld!" sie zitterte. &lt;br /&gt;"Nein. Niemand hat Schuld!" Ich strich durch ihr Haar, atmete ihren Duft und fuhr die Konturen ihres Körpers nach.&lt;br /&gt;"Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich muß dir aber noch einiges sagen. Willst du es hören?"&lt;br /&gt;"Ja. Wir haben so lange einander nicht zugehört."&lt;br /&gt;"Was ich dir noch sagen muß ist: bleib so wie du bist. Du bist genau auf dem richtigen Weg, um ein gutes und langes Leben zu führen. Wenn die Menschen doch&lt;br /&gt;endlich erkennen würden, wie leicht sie den goldenen Pfad finden könnten. Wenn man die Straße einmal beschritten hat, dann kann einem nichts mehr geschehen. Der Weg ist sehr breit. Verstehst du?"&lt;br /&gt;Sie schwieg einige Zeit. Dann sagte sie:&lt;br /&gt;"Ja, diesmal versteh ich dich!" &lt;br /&gt;Und ich wußte, dass sie mich wirklich verstanden hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein erstes und letztes mal vereinigte ich mich mit ihr. Ich drückte sie an mich. Ein letztes mal suchte mein Mund den ihren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich liebe dich!"&lt;br /&gt;"Ich dich auch!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann löste ich meinen Griff und starb. Schon auf dem Weg merkte ich, dass sie ihre Umarmung löste und mich noch einmal küßte. "Bis später", hörte ich sie&lt;br /&gt;noch sagen. dann glitt ich davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Mädchen mit der schönsten Stimme.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204693620254689?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204693620254689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204693620254689' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204693620254689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204693620254689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/die-letzte-szene.html' title='Die letzte Szene'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204651560495875</id><published>2004-08-09T12:11:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T12:15:15.603+02:00</updated><title type='text'>Das ewige Lied</title><content type='html'>Du und ich, wir passen zusammen wie die Strophen in einem Lied: Beide haben sie die gleiche Melodie, aber der Text ist völlig anders. Der Text der zweiten&lt;br /&gt;Strophe ergänzt den der ersten, und die erste Strophe wäre ohne die zweite Strophe auch nicht denkbar. Beide Strophen bilden zusammen eine herrliche Einheit.&lt;br /&gt;Doch zwischen ihnen muß auch Raum sein. Eine Instrumentalbrücke vielleicht. Ein kühles Solo zum weiterdenken, oder der klangvolle Refrain, den jeder kennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer so ein schönes Lied komponieren kann, ist kein Genie, sondern ein Mensch: ein guter Mensch mit eigenem Charakter, eigener Meinung und individuellen Fehlern.&lt;br /&gt;Unser Lied ist nicht das Lied eines Mozart, es ist aber auch kein Volkslied. Es ist irgendwas dazwischen: leicht und locker, aber doch auch wertvoll und&lt;br /&gt;von hohem Anspruch. Ja, so ein Lied ist perfekt. Aber hat der Komponist auch an das Ende gedacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O, klinge noch lange fort, Lied unserer Liebe. Vielleicht bist du ja eines der Stücke, die kein Ende haben. Wer ein solches ewiges Lied besitzt, der braucht&lt;br /&gt;sich vor dem Leben nicht zu fürchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inspiriert durch eine Schriftliche Bemerkung von M. W.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204651560495875?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204651560495875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204651560495875' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204651560495875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204651560495875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/das-ewige-lied.html' title='Das ewige Lied'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204624077351993</id><published>2004-08-09T12:06:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T12:10:40.773+02:00</updated><title type='text'>Blindes Mädchen am Klavier</title><content type='html'>Vor mir höre ich sie spielen,&lt;br /&gt;Und es gefällt mir.&lt;br /&gt;Über mir höre ich wichtige Menschen an das Rednerpult treten&lt;br /&gt;Und sagen: sie ist talentiert!&lt;br /&gt;Aber neben mir&lt;br /&gt;Und hinter mir&lt;br /&gt;Und in mir&lt;br /&gt;Höre ich schon das Geflüster:&lt;br /&gt;Streberin!&lt;br /&gt;Lehrerliebling!&lt;br /&gt;Durchschnitts- und Eliteblinde!!!&lt;br /&gt;Und das Geflüster wird zum Sprechchor.&lt;br /&gt;Und der Sprechchor wird zum Geschrei,&lt;br /&gt;Das die Klaviermusik übertönt.&lt;br /&gt;Obwohl sie doch eigentlich nur schön gespielt hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr spontan geschrieben nach der Geburtstagsfeier von Jürgen H. Für A. B. &lt;br /&gt;Vielleicht der erste Text, bei dem ich über eine Veröffentlichung im Internet nachgedacht habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204624077351993?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204624077351993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204624077351993' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204624077351993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204624077351993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/blindes-mdchen-am-klavier.html' title='Blindes Mädchen am Klavier'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204596669089342</id><published>2004-08-09T11:53:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T12:06:06.690+02:00</updated><title type='text'>Diabelli</title><content type='html'>Ich setze mich an mein elektrisches Klavier und schalte es ein. Nach wenigen Sekunden klickt es leise. Dann zeigt ein leises Flirren an, dass das Instrument&lt;br /&gt;nun betriebsbereit ist. Ich streiche andächtig mit meinen Händen über die Reihen von weißen und schwarzen Tasten. Wiviele Töne stecken nur in ihnen? Langsam&lt;br /&gt;nehme ich einen Fingersatz ein und beginne zu spielen. Nach einer kleinen Fingerübung lasse ich mich einfach treiben und von den Tönen mitziehen. "Formt&lt;br /&gt;euch selbst." denke ich ihnen hinterher. Sie tun es. Sie formen sich zu einem Stück von Diabelli. Das Stück klingt wie ein schneller Walzer. Den Tönen&lt;br /&gt;entspringt italienischer Flair und der Duft von fernen Blumenwiesen, auf denen schöne Elfen zu klaviermusik einen Reigen tanzen. Dieses Stück habe ich&lt;br /&gt;von Annika, meiner früheren Klavierlehrerin, gelernt. Meine Gedanken treiben zurück. Zurück zu Annika. Und zurück zu Jonathan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonathan war mein Ziwi. Er war aber mehr als ein Helfer. Er war ein Freund. So viel Zuneigung hatte ich früher nur einmal gespürt: bei Viktor, meinem ersten&lt;br /&gt;Freund. Ich könnte Bücher über diese zweite große Freundschaft in meinem Leben schreiben. Ob ich wohl noch jemals eine dritte große Freundschaft finden&lt;br /&gt;werde?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annika war Sportlehrerin. In Sport mußte mich Jonathan immer führen. Mit ihm an der Hand hatte ich keine Angst vor Bällen und festen Hindernissen. Aber in&lt;br /&gt;dieser Sportstunde fiel mir auf, dass er unser Lauftempo - ein sehr flottes - immer an einer Stelle verlangsamte: in der Ecke wo Annika mit der Trillerpfeife&lt;br /&gt;saß und das Spiel überschaute. Ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber, bis ich bei Annika Klavierstunden nahm...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Oft habe ich das Diabelli-Stück jetzt schon wiederholt? ich weiß es nicht. Das Lied ist eigentlich vierhändig zu spielen. Deshalb klingt es irgendwie&lt;br /&gt;nur halb. Wenn Annika jetzt neben mir auf der Bethovenbank sitzen würde, dann würden wir mal richtig mit vier Händen die Tasten zum Glühen bringen. Und&lt;br /&gt;Jonathan würde dabeistehen und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annika war auch Musiklehrerin. Sie beherschte das Klavier perfekt und organisierte eigene Konzerte. Meine Eltern meinten, dass ich Klavier lernen wollte&lt;br /&gt;und ich suchte mir Annika als Lehrerin aus. Der Unterricht war einfach wunderbar bei ihr. Sie ging nicht stur nach irgendeinem Buch wie Herr Bukowski, mein&lt;br /&gt;alter Klavierlehrer, sondern machte alles viel lockerer. Sie ließ alles fließen. Bei Herrn Bukowski konnte ich auch am Ende nicht mit beiden Händen gleichzeitig&lt;br /&gt;spielen. Bei Annika spielte ich schon in der ersten Stunde ein zweihändiges Stück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonathan brachte mich immer zum Unterricht und auch wieder nach Hause, Jeder andere Ziwi hätte das nicht getan. Aber Jonathan war mein Freund. Und er wollte&lt;br /&gt;Annika sehen. Er brachte ihr immer Süßigkeiten oder etwas anderes mit. Erst waren es Dublos und irgendwann mal eine Pizza. Annika tat dasselbe. Sie verstanden&lt;br /&gt;sich also mehr als gut. In der Schule fing man an zu tuscheln und die wildesten Gerüchte wurden laut. Aber niemand sprach den Sachverhalt direkt aus. Dabei&lt;br /&gt;ist das doch nichts schlimmes. Ich kann es sogar für alle leserlich hinschreiben: Jonathan, mein Ziwi, und Anika, meine Klavierlehrerin, liebten sich.&lt;br /&gt;Und diese Beziehung nahm bald festere Formen an. Im wahrsten Sinne des Wortes...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie war das noch, als ich noch keinen Klavierunterricht hatte? Damals versuchte ich mir einige Stücke selbst beizubringen. Ohne System und nur mit einem&lt;br /&gt;Finger habe ich die Tasten meines Spielzeugkeyboards heruntergedrückt und den Tönen gelauscht. Irgendwie klang dieses Spielen schöner als manche steifen&lt;br /&gt;Volkslieder, die ich bei Herrn Bukowski gepaukt habe. Da war immer ein Gefühl der Freiheit und der Macht über die Töne. Diesem Gefühl will ich jetzt nachspüren.&lt;br /&gt;Ich verlasse meinen eingeübten Fingersatz und spiele nur noch mit einem Finger. Jede Taste tippe ich nur kurz an. Das Klavier spielt für mich. Das Lied,&lt;br /&gt;das jeder kann. "alle meine Äntchen!" Ein Kinderlied, und doch bekannter als Mozart...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Schule flog ein Gerücht von Ohr zu Ohr. Erst verbreitete sich die Information nur langsam, doch bald wußte es jeder: Annika, die hübsche Klavier-&lt;br /&gt;und Sportlehrerin, bekam ein Kind. Von ihr selbst wurde dieses Gerücht bestätigt. Es würde ein Mädchen werden, und es sollte Sheila heißen. Die Frage&lt;br /&gt;nach dem Vater wurde laut. Als man Jonathan danach fragte lächelte er nur und sagte: "Na wer wohl!" Ich nahm Jonathans starke Hand und sagte "herzlichen&lt;br /&gt;Glückwunsch." Doch mit dem Kind nahte auch der Abschied von Jonathan und Annika...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spiele noch ein anderes Stück von Diabelli: ein leicht melancholisches Märschchen in Moll. Warum ist nur keiner da, der mit mir spielt? Wo sind die&lt;br /&gt;anderen zwei Hände? Annika, wo bist du jetzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annika ging von unserer Schule weg und beendete auch ihren Klavierunterricht. Sie brauchte ja jetzt mehr Zeit für ihr Kind. Jonathan blieb noch einige Zeit&lt;br /&gt;mein Ziwi, doch irgendwann mußte er auch gehen und einem anderen Helfer platzmachen: einem leicht satanistisch angehauchten Black-Metal-Fan, der wunderbar&lt;br /&gt;am PC helfen konnte. Ohne die lebensfrohen jungen Menschen war die Klasse jetzt wieder so leer wie vorher. Schwarz gekleidet und selten lachend saß der&lt;br /&gt;neue Ziwi jetzt neben mir und verstand kein Wort, dass mit Jonathan und Annika zu tun hatte. Ich verlor die Lust am Klavierspielen und langsam senkte sich&lt;br /&gt;Staub auf die schwarzen und weißen Tasten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schalte das E-Piano aus und klappe den Deckel darauf. Warum ist jetzt alles vorbei? Ist es meine Schuld? Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde&lt;br /&gt;ich mir eine Ewigkeit mit Jonathan und Annika wünschen. Irgendwo, irgendwann. Vielleicht im christinischen Garten. Vielleicht in meinem alten Klassenzimmer.&lt;br /&gt;Vielleicht auch im Klavierzimmer: zusammen mit Anika auf der Bethovenbank den Diabelli spielen und Jonathan steht dabei und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusatz: ich durfte nun auch eine dritte "große" Freundschaft erfahren, auch wenn sie ganz anders ist, als die zu Viktor oder zu Jonathan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese wahre Geschichte habe ich zum ersten mal im Religionsunterricht zu Papier gebracht. Später ist das Originalmanuskript verlorengegangen, und so habe ich die Geschichte aus der Erinnerung neu geschrieben. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204596669089342?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204596669089342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204596669089342' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204596669089342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204596669089342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/diabelli.html' title='Diabelli'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204520549568048</id><published>2004-08-09T11:50:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T11:53:25.496+02:00</updated><title type='text'>Ankunft</title><content type='html'>Vor kurzer Zeit muß es hier geregnet haben. Die Luft schmeckt kühl und sauer und frisch. Ich steige aus dem Auto und hole tief Atem. Nach dem Regen ist&lt;br /&gt;die Luft rein und jungfräulich, wie ein weißes Blatt Papier. Aber mit jeder Sekunde verändert sich dieses Blatt: Punkte formen sich zu Buchstaben, diese&lt;br /&gt;schließen sich zu Worten zusammen, die ihrerseits Sätze und Absätze bilden. Ich stehe nun wieder am Anfang einer Woche. Wieviele Worte werden schon am&lt;br /&gt;nächsten Morgen auf meinem Blatt stehen? Wird sich das neue Kapitel nahtlos in das alte Schema einfügen, oder tritt endlich der lang erwartete Bruch mit&lt;br /&gt;Genre und Stil zu Tage: Das ausgefeilte Happy-End?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist ein wenig kalt. Hier oben ist es immer ein paar Grad kälter als zu Hause. Im Sommer ist das sehr angenehm. Die Kälte ist mir lieber als die Hitze.&lt;br /&gt;Vor Kälte kann man sich schützen: es gibt warme Decken und Heizkörper&lt;br /&gt;Aber wer hat ein Mittel gegen Schwüle erfunden? Niemand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je länger ich hier stehe, desto unangenehmer wird die Kälte. Wird mir die kommende Woche weiterhin nur kalten Wind bringen, oder weht nun endlich eine hoffnungsvolle&lt;br /&gt;Brise heran? Wie viele Kapitel lang muß ich das noch ertragen: Das einsame Standbild auf viel zu hohem Sockel, dem pausenlos der kalte, feuchte, regensaure&lt;br /&gt;Atem der Verbitterung entgegenschlägt? Die Antwort werde ich wohl nur finden, wenn ich auch dieses Kapitel zu Ende gelesen habe. Ein Vorblättern gibt es&lt;br /&gt;hier nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mich auf den Weg zur Haustür. Schon steige ich die drei Steinstufen hinauf. Schon dreht sich der Schlüssel im Schloß. Schon öffnet sich die Tür&lt;br /&gt;und macht den Weg ins Innere frei. Ich gehe weiter, hinein in das nächste Kapitel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschrieben an einem Sonntagabend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204520549568048?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204520549568048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204520549568048' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204520549568048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204520549568048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/ankunft.html' title='Ankunft'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204498090863830</id><published>2004-08-09T11:45:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T11:49:40.906+02:00</updated><title type='text'>Ich mag den Wind</title><content type='html'>Ich mag den Frühlingswind.&lt;br /&gt;Die Sanfte Brise,&lt;br /&gt;Die mir mit weicher Hand&lt;br /&gt;Warm die Wange streichelt.&lt;br /&gt;Und alles lebt.&lt;br /&gt;Und alles liebt.&lt;br /&gt;Auch du, mein Freund!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag den Sommerwind.&lt;br /&gt;Den feurigen Strom,&lt;br /&gt;Der nach Apfelsinen riecht&lt;br /&gt;Und nach dem goldenen Weizen.&lt;br /&gt;Und alles reift&lt;br /&gt;Mit voller Kraft.&lt;br /&gt;Auch du, mein Freund!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag den Herbstwind.&lt;br /&gt;Den wilden Sturm,&lt;br /&gt;Der mir mein Haar zerzaust&lt;br /&gt;Und Bäume knickt.&lt;br /&gt;Bunt fällt das Laub.&lt;br /&gt;Und alles strahlt.&lt;br /&gt;Und alles leidet.&lt;br /&gt;Auch du, mein Freund!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag den Winterwind.&lt;br /&gt;Den Wind der tausend Nadeln,&lt;br /&gt;Der weißen Schnee und tiefe Träume mit sich führt.&lt;br /&gt;Auch Bäume dürfen Lichter tragen.&lt;br /&gt;Und alles denkt.&lt;br /&gt;Und alles schläft.&lt;br /&gt;Und alles stirbt.&lt;br /&gt;Auch du, mein Freund!&lt;br /&gt;Auch du!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204498090863830?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204498090863830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204498090863830' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204498090863830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204498090863830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/ich-mag-den-wind.html' title='Ich mag den Wind'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109204470706582539</id><published>2004-08-09T11:40:00.000+02:00</published><updated>2004-08-09T11:45:07.066+02:00</updated><title type='text'>Herbstlaub</title><content type='html'>Einst kleine Knospen, kaum zu sehen.&lt;br /&gt;Dann zarte Fähnchen, von jedem Windhauch bewegt.&lt;br /&gt;Vor kurzem noch grüne Banner, voller Saft und Kraft.&lt;br /&gt;Jetzt raschelt ihr unter meinen Füßen&lt;br /&gt;Und erzählt mir Geschichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabeln vom Frühling:&lt;br /&gt;Es tönen die Lieder.&lt;br /&gt;Schauspiel des Sommers&lt;br /&gt;Aus Schatten und Licht.&lt;br /&gt;Herbstliches Epos&lt;br /&gt;Rotes Gold und starke Winde,&lt;br /&gt;Die die Sonne ausblasen.&lt;br /&gt;Das Finale im rot-gelben Lebenstanz.&lt;br /&gt;Und dann stille.&lt;br /&gt;Der traumlose Schlaf unterm Winterschnee,&lt;br /&gt;Bis frische, kleine Knospen sich zeigen&lt;br /&gt;Am knorrigen Ast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann, glaubt mir, vom Herbstlaub&lt;br /&gt;So einiges lernen.&lt;br /&gt;Über Leben und Tod und neues Leben.&lt;br /&gt;Über Sonne und Wind und Regen und Schnee.&lt;br /&gt;Und über Zeit und Raum und Nostalgie.&lt;br /&gt;Das alles können wir erfahren,&lt;br /&gt;Wenn wir nur einmal zuhören würden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109204470706582539?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109204470706582539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109204470706582539' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204470706582539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109204470706582539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/herbstlaub.html' title='Herbstlaub'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109199088201168832</id><published>2004-08-08T20:37:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T20:48:02.013+02:00</updated><title type='text'>Die Schwäne</title><content type='html'>Über den Schrottplatz ziehen Schwäne hinweg.&lt;br /&gt;Mit keinem Blick sehen sie nach unten.&lt;br /&gt;Es kümmern sie nicht die Wracks aus Blech und Glas,&lt;br /&gt;die der Fortschritt schon lange hinter sich ließ.&lt;br /&gt;Rostiges Metall,&lt;br /&gt;abgefahrene Reifen,&lt;br /&gt;blinde Fenster:&lt;br /&gt;dies alles kümmert sie nicht.&lt;br /&gt;Die Schwäne mit ihren langen Hälsen,&lt;br /&gt;den weißen Federn und den Flügeln,&lt;br /&gt;die ihnen Macht über die Luft verleihen.&lt;br /&gt;Sie schauen nicht links&lt;br /&gt;und sie schauen nicht rechts.&lt;br /&gt;Sie gleiten dahin wie das Leben.&lt;br /&gt;Der Wind von ihren Flügeln streichelt mein Gesicht.&lt;br /&gt;Bald werden auch mir Flügel wachsen,&lt;br /&gt;und dann bin ich ein Schwan, genau wie sie.&lt;br /&gt;Ich werde mich einreihen in ihre Schar&lt;br /&gt;und in das wärmere Land fliegen,&lt;br /&gt;wo ich das Gesuchte finden werde.&lt;br /&gt;Doch erst muß ich noch warten.&lt;br /&gt;Vorerst bleiben mir nur die Wracks,&lt;br /&gt;und ich muß mich davor hüten&lt;br /&gt;nicht selbst zu verrosten&lt;br /&gt;und abgefahren zu werden&lt;br /&gt;und zu erblinden.&lt;br /&gt;Ich komme bald nach, ihr Schwäne!&lt;br /&gt;Habt ihr's gehört?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der marburger lokale Radiosender &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.radio-rum.de"&gt;Radio Unerhört Marburg&lt;/a&gt; ist so alternativ, alternativer geht's gar nicht ;-) Nein im ernst: Ein guter Sender den man dann einschaltet, wenn man vom Mainstream die Schnauze voll hat. Und dann kann es passieren, dass man Musik hört, die so alternativ ist, dass man danach einfach ein Gedicht über das eben gehörte Stück schreiben muß... Keine Ahnung über Titel, Interpret und Genre des Stückes, aber danach kamen die Schwäne fast von selbst angeflattert.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109199088201168832?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109199088201168832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109199088201168832' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109199088201168832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109199088201168832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/die-schwne.html' title='Die Schwäne'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109199002269290267</id><published>2004-08-08T20:27:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T20:33:42.693+02:00</updated><title type='text'>Nicht schon wieder - ein Fragment</title><content type='html'>schon dachte ich, es wär vorbei.&lt;br /&gt;So sehr kann man sich irren.&lt;br /&gt;Nichts bleibt verdrängt. Aus alt wird neu.&lt;br /&gt;Und das kann sehr verwirren.&lt;br /&gt;Drum schreib ich es hier nieder:&lt;br /&gt;bitte, nicht schon wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon hab die Flamme ich erstickt&lt;br /&gt;durch Leiden und Verbittern.&lt;br /&gt;Und dachte schon es wär geglückt&lt;br /&gt;da spür ich dieses Zittern!&lt;br /&gt;Drum schreibe ichs hier nieder:&lt;br /&gt;bitte, nicht schon wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Mädel von der viel cooleren Ostsee, die ich damals mit Mails aufgemuntert hab :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109199002269290267?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109199002269290267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109199002269290267' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109199002269290267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109199002269290267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/nicht-schon-wieder-ein-fragment.html' title='Nicht schon wieder - ein Fragment'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109198961346446239</id><published>2004-08-08T20:16:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T20:26:53.463+02:00</updated><title type='text'>Eigene Dateien</title><content type='html'>Die nächste Gruppe von Texten ist Teil einer Sammlung, die ich schlicht und einfach "eigene Dateien" nenne. Es handelt sich um reine Textdateien, die sich ab der neunten Klasse auf meinem marburger PC angesammelt haben. Bei der Gelegenheit möchte ich festhalten, dass ich Textfiles liebe, und wenn ihr wissen wollt warum, dann schaut doch mal bei www.textfiles.com vorbei. Damals hatte ich gerade Natalie Goldbergs geniales Buch entdeckt und folgte ihrem Grundsatz: Schreib alles auf, was du schreiben willst - sogar den schlechtesten Schund aller Zeiten. Nun, ich hoffe nicht, dass ich in dieser Zeit nur Schund produziert habe, denn immerhin entstand im Rahmen der eigenen Dateien ein Stück, das für alle Zeiten mein absoluter Favorit bleiben wird: Das Stück "die letzte Szene", in der es ums Lieben und Sterben geht und das ich an einem goldenen Nachmittag geschrieben habe. Diesem Stück folgte etwas später eine Fortsetzung und ein drittes Gedicht sollte die Trilogie komplettieren. Doch dieses dritte Stück wird wohl auch weiterhin Fragment bleiben... Mit einem anderen Fragment will ich aber anfangen: Nicht schon wieder!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109198961346446239?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109198961346446239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109198961346446239' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198961346446239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198961346446239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/eigene-dateien.html' title='Eigene Dateien'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109198883527897414</id><published>2004-08-08T20:03:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T20:13:55.280+02:00</updated><title type='text'>Sterne - ein Elfchen</title><content type='html'>Sterne&lt;br /&gt;ewige Blumen&lt;br /&gt;im Kosmischen Feld.&lt;br /&gt;Wir berühren sie nie.&lt;br /&gt;Unbeflecktheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein Kleinstgedicht, entstanden in einer TV-Stunde in Klasse 8 oder 9... also weit später als die vorherigen Texte. TV steht für Textverarbeitung, und soweit ich mich erinnere, sollten wir irgendetwas frei schreiben. Einige Tage vorher hatten wir mit Frau Haug, unserer Deutschlehrerin, Elfchen geschrieben. Hier in Kurzform, wie ein Elfchen aufgebaut ist:&lt;br /&gt;1. Zeile (1 Wort): Ein Gegenstand / eine Farbe / worüber das Gedicht handelt&lt;br /&gt;2. Zeile (2 Worte): Was hat diese Farbe / näheres zu dem Gegenstand / Nahaufnahme&lt;br /&gt;3. Zeile (3 Worte): Wo der Gegenstand sich befindet / wo die Farbe bemerkt wurde&lt;br /&gt;4. Zeile (4 Worte): Kern des Gedichts / vielleicht ein Satz, der mit "ich" beginnt&lt;br /&gt;5. Zeile (1 Wort): Abschließende Zeile / Gefühl / Farbe / vielleicht beginnt man mit diesem Wort ein neues Elfchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine, anmutige Form, mit der man viel anstellen kann. Hatte noch viel mehr Elfchen geschrieben, aber sie sind fast alle verschollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109198883527897414?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109198883527897414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109198883527897414' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198883527897414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198883527897414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/sterne-ein-elfchen.html' title='Sterne - ein Elfchen'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109198795304897743</id><published>2004-08-08T19:55:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T19:59:13.046+02:00</updated><title type='text'>Die Tanne</title><content type='html'>&lt;h2&gt;Die Tanne&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Tanne, groß und alt,&lt;br /&gt;mit vielen hundert Zweigen,&lt;br /&gt;besieht sich still im nahen Wald&lt;br /&gt;den weißen Flockenreigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der kleinen Stadt einher&lt;br /&gt;Ziehen viele Düfte&lt;br /&gt;Von Zimt, Vanille und noch mehr&lt;br /&gt;Durch die kalten Lüfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dem nahen Rathausplatz&lt;br /&gt;Spielet die Kapelle.&lt;br /&gt;Grad wie ein goldner Wunderschatz&lt;br /&gt;Klingen ihre Schellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es klingen Lieder durch die Nacht&lt;br /&gt;Mit Geigen und gesinge:&lt;br /&gt;„ihr Kindlein kommet“, „stille Nacht“,&lt;br /&gt;schön klingt das Schellngeschwinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Lichter scheinen durch die Nacht&lt;br /&gt;Von Kerzenflammen heißen:&lt;br /&gt;Oh heilger Tag, es ist vollbracht,&lt;br /&gt;lasst uns den Retter preisen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tanne wankt! Schläft gänzlich ein,&lt;br /&gt;denn alles wird ganz leise.&lt;br /&gt;In ihrem letzten Traum hört sie&lt;br /&gt;Noch einmal die Weihnachtsweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen kommen Wagen&lt;br /&gt;Und holn die Tanne ab.&lt;br /&gt;Zum Feuerholz wird sie getragen&lt;br /&gt;In ihr heißes Grab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn als die alte Tanne schlief,&lt;br /&gt;da sank der Schnee hernieder.&lt;br /&gt;Der Wind der kam, er rief und rief,&lt;br /&gt;doch sie schlief ein, immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schnee, der lastete auf ihr.&lt;br /&gt;Es schneite immer wieder.&lt;br /&gt;Die letzte Nadel die brach ab,&lt;br /&gt;dann brachen ihre Glieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ofen kracht ihr letzter Scheit.&lt;br /&gt;Er wird sehr schnell zu Glut.&lt;br /&gt;Die Tanne ist Vergangenheit,&lt;br /&gt;doch für heute ist es gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** ***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich war dieses Gedicht für die WG-Interne Weihnachts- und Wichtelfeier vorgesehen. Habe mich dann aber doch entschlossen, es in der Deutschstunde am nächsten Morgen vorzutragen. Später am Tag fand die Tanne auch noch Gehör auf der großen Weihnachtsfeier der Blista. Daher ist dieses Weihnachtsgedicht vielleicht mein bekanntestes Werk.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109198795304897743?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109198795304897743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109198795304897743' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198795304897743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198795304897743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/die-tanne.html' title='Die Tanne'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109198733672101998</id><published>2004-08-08T19:43:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T19:48:56.720+02:00</updated><title type='text'>Was ist ein Held?</title><content type='html'>&lt;h2&gt;was ist ein Held?&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der siebten Klasse, wir waren noch Frischlinge an dem großen Blindengymnasium, gab uns Frau Haug die Hausaufgabe, einen kurzen Text zum Thema „was ist&lt;br /&gt;ein Held?“ zu schreiben. Zuvor hatten wir die Erzählung "der Feigling" von Mika Waltari gelesen, die eben diese Frage aufwirft. Der folgende Text ist bei mir herausgekommen. Unter all meinen Werken nimmt er eine Sonderstellung ein: kein anderes Stück, ausgenommen vielleicht „die letzte Szene“ kam so rein von Herzen. Das Originalblatt zählt zu meinen wenigen Heiligtümern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schuljahr an der Blista hat angefangen. Bernd ist ein vollblinder Schüler, der gerade in die Blista gekommem ist. Doch Bernd hat ein Problem: Er hat&lt;br /&gt;sehr starkes Heimweh. Seine Mutter wohnt über 100 Kilometer von Marburg entfernt. Bernd kann zwar jedes Wochenende nach Hause, doch die Woche erscheint&lt;br /&gt;ihm so lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Lehrer, die Schüler, die Betreuer, die Kinder aus der WG und die Psychologen helfen ihm. Auch seine Eltern helfen viel. Und schließlich schafft&lt;br /&gt;er es doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bernd ist für mich ein großer Held. Doch auch die anderen, die ihm geholfen haben, sind in meinen Augen Helden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte zu verstehen geben, dass ich mich nicht mit Bernd identifiziere. Wenigstens teilweise nicht. Denn mein Heimweh ist noch nicht überwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und für Bernd wie für mich ist das Überwinden so mutfordernd wie ein Sprung in die Tiefe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109198733672101998?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109198733672101998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109198733672101998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198733672101998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109198733672101998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/was-ist-ein-held.html' title='Was ist ein Held?'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109197249125399394</id><published>2004-08-08T15:21:00.000+02:00</published><updated>2004-08-08T15:56:48.830+02:00</updated><title type='text'>Über mein bisheriges Schaffen</title><content type='html'>An dieser Stelle stand auf meiner Seite das "alte Vorwort zur Schwarzschrift". Da es aber inhaltlich wie stilmäßig hoffnungslos veraltet ist, formuliere ich es in eigenen Worten neu:&lt;br /&gt;Ich habe das Schreiben geliebt, seitdem ich lesen und schreiben konnte. Jeder neue Buchstabe war für mich ein kleines Wunder, daran erinnere ich mich noch gut. Es muß entweder 1992 oder 1993 gewesen sein, als ich meine erste, längere Geschichte geschrieben habe: Der Schatz in der Geisterwelt erzählt die Geschichte der zwei Abenteurer Thorsten und Herbert, die in eine fremde, scheinbar grenzenlose Geisterwelt aufbrechen, um einen Schatz zu finden. Heiße Grotten, tödlich kalte Eisfelder und ein Zauberer, der rätselhafte Klangwesen versklavt gaben der Geschichte einen "sense of wonder", den ich auch noch heute knistern fühle, wenn ich die zerlesenen Blätter wieder durchlese. Man sieht: Meine Liebe zur Fantasy war schon damals stark ausgeprägt. Von den Klangwesen werden Thorsten und Herbert schließlich in das Land der bebenden Erde geführt, wo sie für ihre Heldentaten mit einem riesigen Rubin belohnt werden.&lt;br /&gt;"Der Schatz" erreichte immerhin die Länge von zwölf Punktschriftseiten und ist mir auch heute noch sehr lieb, ist er doch sozusagen mein Debüt. Einige Zeit später schrieb ich eine Fortsetzung mit dem nicht sehr kreativen Titel "der Angriff des Zauberers". So langweilig wie der Titel erscheint mir leider auch die ganze Geschichte: Eine Aneinanderreihung von Abenteuern mit Wesen aus der Spielzeugkiste, die zumeist bedeutungsmäßig falsch verstandene englische Namen tragen. Nach diesem Mißerfolg verlor ich die Suche nach der ursprünglichen Begeisterung am Schreiben etwas aus den Augen. Ich verlegte mich auf Textadventures, bei deren Entwicklung ein guter, spannender Schreibstil ebenfalls das A und O darstellt. &lt;br /&gt;Schon zu meiner Blistazeit fiel mir dann das Buch "writing down the bones" von Natalie Goldberg in die Hände. Dieses Meisterwerk führte mich wieder zur Schriftstellerei und ich fand die Power wieder, die mich beim Verfassen des Schatzes durchströmt hatte. &lt;br /&gt;Diese Energie habe ich hoffentlich nicht wieder verloren. Ich habe oft eine Plattform für meine Texte gesucht, denn ich schreibe zwar ausschließlich für mich, aber das schönste Gedicht kann nicht aufblühen, wenn es in einer Schublade einstaubt. Deshalb versuchte ich zuerst, nett formatierte wöchentliche Sammlungen meiner Werke zusammenzustellen. Dafür schrieb ich auch das alte Vorwort. Diese Reihe von Sammlungen kam zwar über die erste Nummer nicht hinaus, aber hier verwendete ich zum ersten mal das Wort "Schwarzschrift": Das Kunstwort, das die Normalschrift der sehenden bezeichnet trägt auch etwas von dem Geist in sich, den ich mit meinen Texten gerne erwecken möchte.&lt;br /&gt;Der zweite, und bisher erfolgreichste Versuch einer Veröffentlichung all meiner Texte war meine alte Website. Das Internet ist das wohl wichtigste Medium unserer Zeit, und hier kam mir auch die Idee, außerdem Texte anderer blinder und sehbehinderter Amateurschriftsteller zu sammeln. Dieser erweiterte Aspekt meiner Seite kam allerdings nur schleppend in Gang, doch mit der Zeit fanden sich dort auch recht interessante und sehr gute Werke ein. &lt;br /&gt;Nun also Versuch Nummer drei: Die Seite wird durch ein Blog ersetzt... mal sehen, wie's wird.&lt;br /&gt;Beginnen werde ich mit einigen Texten aus der Klasse sieben, also von 1997/1998: "Was ist ein Held" und "die Tanne".&lt;br /&gt;Viel vergnügen weiterhin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109197249125399394?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109197249125399394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109197249125399394' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109197249125399394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109197249125399394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/ber-mein-bisheriges-schaffen.html' title='Über mein bisheriges Schaffen'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109179986494182199</id><published>2004-08-06T15:01:00.000+02:00</published><updated>2004-08-06T15:44:24.940+02:00</updated><title type='text'>Offizieller Relaunch</title><content type='html'>Seit einer halben Stunde führt die Url http://www.schwarzschrift.de.vu zu diesem neuen Blog. Ab jetzt ist das hier meine neue Hauptseite. Ich denke, ich lasse die alten Seiten bei Piranho noch erstmal stehen. Wer von dort jetzt schnell noch was brauchen sollte:&lt;br /&gt;http://schwarzschrift.piranho.de&lt;br /&gt;Praktisch alle Texte werden aber schon bald hier zu finden sein. Meine Planung sieht so aus: Den Anfang machen die eigenen Texte, weil sie das meiste an Material darstellen. Ich werde versuchen, sie möglichst sinnvoll zu ordnen. Dabei geht es mir nicht so sehr um die korrekte Chronologie, sondern eher um eine sinnvolle Neugruppierung. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass die frühen Texte auch zuerst im Blog erscheinen werden. So läßt sich meiner Meinung nach die Entwicklung meiner Texte am besten nachvollziehen. Nachdem das einmal geschafft ist, kommen die Heinrich-Beyer-Gedichte, es folgen die Texte anderer Autoren.  &lt;br /&gt;Ach ja, und wer das Gästebuch besuchen will:&lt;br /&gt;http://www.power-guestbook.de/guestbook.pl?id=9096 &lt;br /&gt;So, ich denke mal, die organisatorischen Dinge wären jetzt weitgehend geklärt ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109179986494182199?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109179986494182199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109179986494182199' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109179986494182199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109179986494182199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/offizieller-relaunch.html' title='Offizieller Relaunch'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7711823.post-109179576068732738</id><published>2004-08-06T14:18:00.001+02:00</published><updated>2004-08-06T14:36:00.686+02:00</updated><title type='text'>Begrüßung</title><content type='html'>Hallo Welt,&lt;br /&gt;seit nunmehr zwei Jahren betreibe ich das Webprojekt "Schwarzschrift", in dessen Rahmen ich Texte blinder Amateurschriftsteller zu sammeln versucht habe. Den Löwenanteil an diesem Projekt haben bis jetzt noch meine eigenen Texte, doch in den vergangenen Jahren haben sich auch immer wieder Fremdautoren gefunden, deren Werke ich auf meiner Seite veröffentlichen durfte.&lt;br /&gt;Regelmäßige Besucher werden es aber schon gemerkt haben: Seit Herbst letzten Jahres liegt http://www.Schwarzschrift.de.vu auf Eis. Grund dafür war erstens der einsetzende Streß im Abitur, aber meine HTML-Faulheit hat auch mitgespielt. Es ist mir einfach eine zu stupide Arbeit gewesen, jeden einzelnen Vierzeiler groß umzuformatieren. &lt;br /&gt;Darum habe ich mich entschieden, Schwarzschrift neu zu gestalten. Die Seite läuft weiter, aber das Konzept ist ein etwas anderes: Das Weblog ist in den letzten Jahren zu einem Medium geworden, dass auch außerhalb der Cyberwelt ernstgenommen wird. Auf den ersten Blick scheint sich ein Blog gut dafür zu eignen, was ich auf meiner Seite zu erreichen suchte. Darum habe ich mich nun entschlossen, Schwarzschrift als Blog fortzuführen. Im Laufe der nächsten Tage übernehme ich sämtliche Inhalte der alten Seite in dieses neue Format, und es wird auch schon einiges neues dazukommen, denn ich hab noch so einiges auf Halde liegen. &lt;br /&gt;Das Konzept von Schwarzschrift bleibt aber das gleiche: Neben meinen eigenen Texten ist genügend Platz, um auch Texte anderer Schreiberlinge aufzunehmen. Alle, die deshalb hier etwas beitragen wollen, können sich mit mir in Verbindung setzen:&lt;br /&gt;1. Hinterlaßt einen Kommentar im Weblog. &lt;br /&gt;2. Schickt mir eine E-Mail unter spiegel84@gmx.de oder t.schweinhardt@x-mail.net.&lt;br /&gt;3. Mein Schwarzschrift-Gästebuch steht auch noch. Der Link hierzu ist auf meiner alten Seite zu finden Im nächsten Post kann ich ihn aber auch nochmal hier reinschreiben.&lt;br /&gt;Über Feedback, vor allem von treuen Lesern der Schwarzschrift, würde ich mich sehr freuen.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7711823-109179576068732738?l=kreative-phase.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kreative-phase.blogspot.com/feeds/109179576068732738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7711823&amp;postID=109179576068732738' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109179576068732738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7711823/posts/default/109179576068732738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kreative-phase.blogspot.com/2004/08/begrung.html' title='Begrüßung'/><author><name>Thorsten</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11240503475927571613</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
